Exklusive Partnerschaft mit QSC ist eine Erfolgsstory

Nouvelle Com, Exklusivpartner von QSC.

Der Dienstleister Nouvelle Com GmbH & Co. KG mit Sitz in Wilhelmshaven zählt zu den erfolgreichsten Vertriebspartnern der QSC AG. Geschäftsführer Matthias Plümer und Prokurist Jörg Strenge berichten im Interview über ihr Geschäftsmodell, ihre Kunden und darüber, weshalb sie als Exklusivpartner ausschließlich Produkte und Services von QSC vertreiben.

Herr Plümer, Herr Strenge, was ist der Schwerpunkt Ihres Geschäfts, wer sind hauptsächlich Ihre Kunden und welche Bedürfnisse haben diese?

Matthias Plümer: Mit unserem Unternehmen Nouvelle Com sind wir auf mittelständische Kunden spezialisiert – also auf dieselbe Zielgruppe wie QSC. Wir schalten DSL-Anschlüsse, realisieren VPN-Leitungen und bieten Voice-over-IP-Anschlüsse und –Anlagen. Als Exklusivpartner vertreiben wir die gesamte Produktpalette der QSC AG.

Jörg Strenge: Unsere Kundschaft ist höchst heterogen: Das fängt beim kleinen Selbstständigen an, die meisten sind Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern, aber auch Kunden mit deutlich mehr Mitarbeitern gehören zur Zielklientel. Letztere benötigen oft sehr komplexe Lösungen, die bei uns vom Projektvertrieb betreut werden. Zu diesen gehören namhafte Großunternehmen.

Matthias Plümer: Der Vollkaufmann ist Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Nouvelle Com GmbH & Co. KG.
Matthias Plümer: Der Vollkaufmann ist Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Nouvelle Com GmbH & Co. KG.

Matthias Plümer: Die Kunden suchen neben einer sehr guten Dienstleistung und einem guten Preis-/Leistungsverhältnis auch umfassende und kompetente Beratung. Service steht bei uns daher im Mittelpunkt: Das fängt mit einer eingehenden Analyse an. Da geht es um die Frage, welchen Bedarf der Kunde hat, was er bisher für die von ihm gebuchten ITK-Leistungen bezahlt hat – und wie das Ganze mit QSC-Produkten zu realisieren ist. Zur Beratung zählt auch, die technischen Gegebenheiten zu prüfen und gegebenenfalls mit dem Kunden zusammen die Voraussetzungen zu schaffen. Weiter kümmern wir uns um die Installation und Konfiguration der Endgeräte und um die produktspezifische Schulung der Kunden.

Aber Sie leben von Provisionen, direkter Vertragspartner des Kunden ist stets QSC?

Matthias Plümer: Ja, das ist korrekt. Dennoch bleiben wir über die gesamte Geschäftsbeziehung Ansprechpartner des Kunden. Hat er ein Problem mit seinem Vertrag oder mit der Technik, wendet er sich zuerst an uns. Wir liefern den First-Level-Support. Dass dieses Modell erfolgreich ist, sehen Sie daran, dass wir bundesweit über 3000 QSC-Kunden akquiriert haben und betreuen.

Die Nouvelle Com GmbH ist in Wilhelmshaven ansässig. Wie versorgen Sie von dort aus die ganze Republik?

Jörg Strenge: Für die technische Umsetzung vor Ort beim Kunden ist bundesweit ein eigenes Team unterwegs. Dieses sorgt für eine reibungslose Installation und/oder Schulung, z.B. für IPfonie centraflex.

Jörg Strenge: Der Kaufmann ist als Prokurist bei Nouvelle Com GmbH & Co. KG tätig.
Jörg Strenge: Der Kaufmann ist als Prokurist bei Nouvelle Com GmbH & Co. KG tätig.

Außerdem haben wir ein eigenes Händlernetz. Rund 20 selbstständige Partner arbeiten im ganzen Land mit uns zusammen. Das sind oft kleine Handelsvertretungen, die von QSC nicht direkt betreut werden können, aber trotzdem sehr interessant für einzelne Regionen sind. So kommen wir zum Beispiel an den Kundenstamm eines lokalen EDV-Händlers, der uns sonst verschlossen bliebe. Unsere Aufgabe ist, diese Untervertriebspartner über QSC zu informieren, zu schulen, technisch zu unterstützen. Wir suchen sie uns in der Regel selbst und motivieren sie mit einem eigenen Partnerprogramm.

Was hat Sie zur Zusammenarbeit mit der QSC AG bewogen? Welche Vorteile sehen Sie für Ihr Unternehmen darin?

Matthias Plümer: Wir haben bereits seit 1999 Kontakt zu QSC, als das Unternehmen noch viel kleiner war und fast ausschließlich DSL-Leitungen realisierte. Wir beide, Jörg Strenge und ich, arbeiteten damals gemeinsam erst bei der Multicall AG, dann bei der Cybernet AG – waren also schon im TK-Geschäft aktiv. Und es war damals schon so etwas wie Liebe auf den ersten Blick zwischen QSC und uns. QSC steht für Premium. Das begeisterte uns von Anfang an. Das Produktportfolio, die Art, wie QSC sich durch strategisch intelligente Zukäufe immer mehr erweitert, überzeugt uns noch heute. Jetzt freuen wir uns auf den Start des QSC-Mobilfunkangebots. Das ist ein Puzzleteil, das noch gefehlt hat.

Warum sind Sie Exklusivpartner von QSC geworden?

Matthias Plümer: Wie gesagt, wir waren von QSC überzeugt. Das Unternehmen hat die Palette an Produkten und Services immer mehr erweitert, so dass es wir damit nahezu alle Kundenwünsche erfüllen können. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass wir unsere Organisation komplett an QSC anpassen konnten. Damit läuft die Zusammenarbeit reibungslos wie bei einem Uhrwerk. Wer mehrere Lieferanten hat, muss eben viel mehr in die Abstimmung investieren, sich auf verschiedene Abläufe einstellen u.s.w. Das alles sparen wir uns.

Jörg Strenge: Und es rechnet sich natürlich auch, weil die Provisionen höher sind als bei einer nicht exklusiven Partnerschaft.

Wie erleben Sie die Produkte von QSC? Welche laufen derzeit besonders gut?

Jörg Strenge: DSL-Anschlüsse gehören zum Standard und sind bei uns Massengeschäft. Viel Interesse und wachsenden Absatz registrieren wir bei Voice-over-IP-Produkten, vor allem der netzbasierten, flexiblen Telefonanlage IPfonie centraflex. Im Unterschied zu DSL gibt es hier aber nach wie vor einen hohen Erklärungsbedarf. IP-Telefonie hat leider durch die billigen Privatkundenangebote der ersten Jahre einen schlechten Ruf. Die VoIP-Angebote von QSC aber sind weitgehend ausfallsicher. Und die Sprachqualität stimmt. Sie ist hervorragend.

Matthias Plümer: Nicht zu vergessen die Vertragslaufzeiten. Bei IPfonie centraflex binden sich die Kunden nur 36 bis 60 Monate – deutlich kürzer als bei traditionellen Telefonanlagen, die im Laufe der Zeit außerdem veralten. Bei IPfonie centraflex ist immer dafür gesorgt, dass die Anlage sich auf dem aktuellsten technologischen Stand befindet.

Übrigens setzen wir die Centraflex schon seit vier Jahren selbst in unserem Unternehmen ein – und sind sehr zufrieden damit. Wir können sie guten Gewissens anbieten und es fällt uns leicht, sie zu erklären.

Jörg Strenge: Stark nachgefragt und für uns strategisch wichtig ist auch Wireless Local Loop (WLL). In den Randbereichen und Metropolen stellt diese Richtfunk-Technologie eine hervorragende Alternative zur Glasfaser dar oder sie dient als Backup-System. WLL ist beliebig skalierbar und unkompliziert einzurichten und zu warten. Anders als bei DSL ist man hier nicht auf die Zusammenarbeit mit einem Vordienstleister angewiesen, alles wird ausschließlich von QSC-Technikern gesteuert. Die Nutzer sind überdurchschnittlich damit zufrieden. Leider kommt das Produkt in der öffentlichen Wahrnehmung immer etwas zu kurz.

QSC stellt sich zunehmend als ITK-Dienstleister auf. Was bedeutet das für Ihr eigenes Geschäftsmodell?

Matthias Plümer: Wir gehen denselben Weg wie QSC. Auch bei uns steht der Service immer im Mittelpunkt. Einer unserer am meisten wachsenden Bereiche ist die Bestandskundenpflege. Daraus resultieren eine hohe Kundenzufriedenheit und damit der Zukauf weiterer QSC-Produkte.

Jörg Strenge: Wir sind froh über diesen Weg von QSC, denn die Nachfrage ändert sich ja ebenfalls. DSL-Anschlüsse werden die Kunden auch weiterhin bestellen. Doch sie wollen sie veredeln, zum Beispiel mit netzbasierter Telefonie oder mit Cloud-Anwendungen. Das Interesse daran steigt. Zunehmen könnte auch die Vermittlung von Software-Lizenzen. Die QSC-Tochter IP Partner bietet so etwas bereits an.

Was wünschen Sie sich von QSC?

Matthias Plümer: Wir könnten noch mehr Unterstützung im Marketing gebrauchen. Helfen würden uns mehr Anwenderberichte, Filme, mehr Aktivität auf Social-Media-Kanälen. Das ist einfach nicht unser USP und kann von QSC viel professioneller gemacht werden. Ansonsten hoffen wir einfach, dass die Erfolgsstory unserer hervorragenden Zusammenarbeit noch lange weitergeht.

Team der Nouvelle Com GmbH in Wilhelmshaven.

Beim QSC-Vertriebspartner Nouvelle Com wird Teamarbeit großgeschrieben. In der Mitte (mit Kappe) Firmenchef Matthias Plümer, rechts hinten Prokurist Jörg Strenge.

Die Nouvelle Com GmbH & Co. KG mit Sitz in Wilhelmshaven wurde 2002 von Matthias Plümer gegründet. Plümer ist Geschäftsführer und Alleingesellschafter des Unternehmens. Jörg Strenge ist als Prokurist bei Nouvelle Com tätig. Beide haben sich während ihrer kaufmännischen Ausbildung vor über 20 Jahren kennengelernt. Später kreuzten sich ihre beruflichen Wege mehrfach, bis dann 2002 ein gemeinsames Handeln  beschlossen wurde. Noch weitere fünf Kollegen brachten sie aus ihren vorherigen beruflichen Stationen zu Nouvelle Com mit. Insgesamt arbeiten rund 35 Mitarbeiter im Unternehmen. Zum Team gehören auch immer einige Studenten der Wirtschaftsinformatik, die neben ihrem aktuellen Fachwissen auch viel Esprit und frischen Wind in die Firma bringen. Weitere Informationen lesen Sie auf der Unternehmenswebsite unter www.nouvellecom.de.

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Daniela Eckstein

Über Daniela Eckstein

Die Kölnerin (Jg. 1961) ist gelernte Journalistin und studierte Diplom-Volkswirtin. Sie arbeitet als freie Journalistin und publiziert in verschiedenen Wirtschaftszeitschriften, Zeitungen und im Internet. Viele Jahre schrieb sie als Redakteurin des Wirtschaftsmagazins "Capital" regelmäßig über Telekommunikations- und Internetthemen.
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