Umstieg auf IP-Telefonie leicht gemacht

Nie waren IP-basierte Telefonanlagen so gefragt wie heute. Mit der Abkündigung der klassischen ISDN-Telefonie durch die Deutsche Telekom AG schwenken immer mehr Unternehmen auf IP-basierte Alternativen um. Doch die Integration der Sprache auf IP birgt Fallstricke. Die neuen IP-Anschlüsse von QSC ermöglichen den schnellen Umstieg zu geringen Kosten.

Die QSC AG war einer der ersten Anbieter am deutschen Telekommunikationsmarkt, die ihren Kunden zuverlässige IP-Anlagenanschlüsse, so genannte SIP-Trunks, zur Verfügung stellen konnte. Ein SIP-Trunk bezeichnet einen Sammelaccount, hinter dem sich mehrere Durchwahl-Rufnummern verbergen. In Verbindung mit einer IP-Telefonanlage können diese direkt angerufen werden, ohne für jede einzelne Rufnummer einen eigenen Account konfigurieren zu müssen. Sie sind quasi die IP-Variante eines klassischen Anlagen-Anschlusses aus der ISDN Welt.

Für größtmögliche Kompatibilität haben sich im Laufe der Jahre die wichtigsten Hersteller namhafter IP-Telefonanlagen für die SIP-Trunks der QSC AG zertifizieren lassen. Heute bietet QSC SIP-Trunks für die Kommunikationsprotokolle SIP-DDI, SIPconnect 1.1 sowie für Microsoft Lync/Skype for Business an.

Der SIP-Trunk mit eigener Leitung

Bislang handelte es sich bei den SIP-Trunks immer um reine Accounts, die auf einer bestehenden Internet-Leitung konfiguriert werden mussten. Der Fachbegriff dafür lautet „Dual Play“. Jetzt liefert QSC diese SIP-Trunks unter dem Namenszusatz „PLUS“ auch inklusive einer eigenen Breitbandanbindung nur für die Sprache. Im Fachjargon „Single Play“ genannt.

siptrunkPLUS

Das hat gleich mehrere Vorteile:

  • Der bestehende Internetanschluss wird durch die Sprachübertragung nicht zusätzlich belastet.
  • Im lokalen Netzwerk müssen keine weiteren Konfigurationen vorgenommen werden, das spart Kosten.
  • Die TK-Anlage wird direkt mit dem mitgelieferten QSC-Router verbunden.
  • Das bestehende Unternehmensnetz und ein vorhandener Internetzugang werden nicht angetastet.
  • Eine zweite Leitung entspricht zudem der Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Sprache und Daten über logisch getrennte Netze zu übertragen.

Geringer Konfigurationsaufwand

Der mitgelieferte QSC-Router stellt Ethernet-Ports zur Verfügung, die nur mit dem Next Generation Network (NGN) von QSC kommunizieren. Die dort installierten Session Border Controller lassen dabei nur die reine SIP-Kommunikation zum Kunden durch. So kann der WAN-Port der TK-Anlage direkt an den QSC-Router angeschlossen werden. Eine  Firewall oder ein teurer Enterprise Session Border Controller (E-SBC) ist nicht nötig.

In Verbindung mit den SIP-Trunk-Konfigurationshilfen der TK-Anlagenhersteller ergibt sich so eine einfache Plug&Play-Installation und der materielle sowie personelle Aufwand für den Schwenk zu All IP sinkt deutlich.

QSC kann in Verbindung mit der eigenen Anschlussleitung beste Quality of Service- (QoS)-Werte,  Mean Opinion Score (MOS) sowie eine Betriebssicherheit liefern, die ISDN in nichts nachstehen. Bei beidseitiger Nutzung des HD-Codecs G.722 kann sich der Endkunde sogar über eine doppelte Audio-Bandbreite im Vergleich zu ISDN freuen.

Konvergenz später möglich

Wer zu einem späteren Zeitpunkt dann doch auf einen vollständig konvergenten Anschluss umschwenken möchte, in dem Sprache und Computerdaten auf einer Leitung transportiert werden, kann IPfonie extended PLUS  später jederzeit zur ITK-Konvergenten Standortanbindung ausbauen. Die bidirektionale Priorisierung der Sprachdaten bleibt dabei erhalten.

Kostenvorteile

Auch preislich sind die neuen SIP-Trunks interessant: Die TK-Anlagen können wie beschrieben deutlich schneller installiert werden. Es entstehen nur Kosten für den Voice-Anschluss. Ein IP-Anlagenanschluss mit 30 Sprachkanälen, 500 Rufnummern und 36 Monaten Laufzeit ist bereits für 79 Euro netto monatlich erhältlich. Lösungen zwischen 4 und 60 Sprachkanälen und bis zu 1000 Rufnummern sind möglich.

Aufgrund der ISDN-Abkündigung der Telekom müssen Kunden sich jetzt Gedanken machen, wie sie zukünftig telefonieren wollen. Mit IPfonie extended PLUS bieten wir und unsere Vertriebspartner den Kunden eine zukunftsfähige und rein IP-basierte Telefonielösung an, die sich Plug & Play inklusive mitgeliefertem Router installieren lässt.

Umstieg auf IP-Telefonie leicht gemacht
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Stefan Pasternak

Über Stefan Pasternak

Stefan Pasternak (Jg. 1967) studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaften und ist seit 1995 im TK-Markt tätig. Nach zwei Jahren im Vertrieb eines Mobilfunk-Serviceproviders (heutige Phonehouse, damals Hutchison Telecom) wechselte er in das Festnetzgeschäft (Ventelo GmbH). Bei der QSC AG begleitete er als Produktmanager maßgeblich den Wandel von der klassischen Telefonie zur IP-Telefonie im NGN und führte neben einer Centrex-Lösung auch IP-basierte ISDN-Lösungen ein. Heute verantwortet Pasternak bei QSC Voice-Produkte im Geschäftskundenbereich.
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2 Antworten auf Umstieg auf IP-Telefonie leicht gemacht

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  1. Hubert Pfaff sagt:

    Sehr geehrter Herr Paternak,

    danke fuer den interessanten Artikel. Kann man so eine Telefonanrufe auch privat nutzen.
    Wenn ja: was kostet so ein System und hilft bei der Installation?

    Danke für Ihre Rückmeldung.

    MfG
    Hubert Pfaff
    pfaff@saegenoeschle.de

    • Stefan Pasternak Stefan Pasternak sagt:

      Sehr geehrter Herr Pfaff,

      danke für Ihr Interesse. Bei dem vorgestellten Produkt handelt es sich allerdings um ein Geschäftskundenprodukt, welches nicht durch Privatkunden bestellt werden kann.
      Bei einem SIP-Trunk weist der Provider der IP-fähigen TK-Anlage des Kunden ganze Rufnummernblöcke zu. Privatkunden nutzen i.d.R Einzelrufnummern, insofern ist ein SIP-Trunk für diese Zielgruppe nicht geeignet.

      Generell bietet die QSC AG keine Privatkundenprodukt, aber schauen Sie doch einmal auf die Seite http://www.ventengo.de unseres Tochterunternehmens Ventengo. Sicher finden Sie hier das passende Produkt für Ihren Bedarf.

      Viele Grüße
      Stefan Pasternak
      Produktmanager Voice /ITK Produkte

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