Partner-Konferenz: QSC etabliert Dialog mit ihren Vertriebspartnern

Blick von außen: Kochschule für QSC-Partner im Kölner "Vintage"

Blick von außen: Kochschule für QSC-Partner im Kölner "Vintage"

Es war die erste Partner-Konferenz bei QSC. Die Vertriebspartner sollten nicht nur einen umfassenden Überblick über aktuelle und geplante Aktivitäten von QSC erhalten, sondern auch einmal alle für sie wesentlichen Akteure bei QSC persönlich kennen lernen – vom Vorstand bis zum Produktmanager. Rund 30 Partner nahmen die Einladung ins Kölner Hilton an. Am Vorabend der Konferenz schwangen sie gemeinsam den Kochlöffel in der Genuss-Schule des Restaurants „Vintage“, filettierten und schnibbelten um die Wette.

Peter Güldenberg, der seit Mai 2010 den indirekten Vertrieb von QSC leitet, hatte die Konferenz initiiert – und am folgenden Tag nicht weniger als 16 Vorträge vorgesehen. Folglich führte er als strenger, aber durchaus gut gelaunter Moderator durch das straffe Programm. Schon zu Beginn machte er klar, dass eine solche Partner-Konferenz ab sofort regelmäßig jährlich stattfinden wird. „Wir müssen miteinander reden, denn letztlich haben wir ja alle das gleiche Ziel: die Zufriedenheit unserer Kunden“, betonte er mit Nachdruck. Und dass ihm die Zufriedenheit der Partner gerade nach den Diskussionen rund um PEP auch persönlich ganz besonders am Herzen lag, daraus machte er ebenfalls keinen Hehl: „Ich will, dass unser Partnerprogramm auf einen Bierdeckel passt und wir bei Ihnen die Nr. 1 werden“, war seine Ansage.

Zunächst stellte Joachim Trickl, COO bei QSC, Entwicklungen und Perspektiven von QSC vor und formulierte das Ziel: „QSC ist seit 10 Jahren ein verlässlicher Partner – das gilt auch für die Zukunft!“. Er machte auch klar, dass QSC sich derzeit stark wandele, und zwar von der klassischen NetCo, einem Netzbetreiber, zu einer sogenannten ServCo, einem Anbieter von ITK-Services, die er unabhängig von der jeweiligen Netzinfrastruktur anbietet. So seien auch die vier wesentlichen Wachstumspfade für QSC und ihre Partner: 1. Umfangreiche Outsourcing-Services anzubieten, 2. verstärkte Neukundenakquise, 3. die Erhöhung des Anteils am IT/TK-Budget bei bestehenden und neuen Kunden, 4. die Einführung modularer Produkte und Dienste, die unabhängig von der Zugangstechnologie einsetzbar sind.

Zentrales Produktmanagement für alle Vertriebskanäle

Arnold Stender, Leiter der Business Unit Produkte, wagte zunächst einen selbstkritischen Rückblick auf 2010 unter der Headline „Was war nicht so toll?“. Ein wichtiger Punkt war natürlich die missglückte Einführung des PEP. „Dafür entschuldige ich mich an dieser Stelle noch einmal persönlich“, waren seine emotionalen Worte. Aber natürlich gab es auch einige Erfolge in 2010. Wichtigster Schritt aus seiner Sicht: die gelungene Zentralisierung des Produktmanagements. „Es erlaubt uns nun, alle Produkte sozusagen aus einem Guss gleich in den für unsere jeweiligen Vertriebskanäle geeigneten Varianten anzubieten. Außerdem ermöglicht die neue Modularität viel mehr und einfacher zu konfigurierende Varianten als früher für alle Vertriebskanäle“, zeigte sich Stender überzeugt. Als weiteren Fortschritt wertete er auch die verstärkte Fachpressearbeit sowie die Einführung des QSC-Blogs. Außerdem, so gab er zu, sei er „über seinen Schatten gesprungen“ und habe für 2010 dieselben Provisionsvereinbarungen wie für 2009 gewährt.

Empfang mit den QSC-Führungskräften Arnold Stender (M.) und Volker Deterding (re.)

Empfang mit den QSC-Führungskräften Arnold Stender (M.) und Volker Deterding (re.)

Die Präsentation von Max Kammerloher, Leiter Vertrieb Partner, bildete für die meisten Teilnehmer sicher den Höhepunkt der Veranstaltung. Kammerloher beschrieb die Grundzüge des neuen Partnerprogramms, das in der Tat wesentlich übersichtlicher und einfacher strukturiert daher kommt als das PEP. Beispiel: Es soll nur noch drei Provisionsklassen statt bisher sieben geben. Es existieren keine Produktfamilien mehr, und auch die Bestandskundenbetreuung wurde neu geregelt. Geplant ist, laut Kammerloher, das neue Partnerprogramm ab Januar 2011 gültig werden zu lassen.

Ein ganz aktuelles Thema bei QSC stellte Kai Bansemer, Leiter Consulting und Projektmanagement, vor: die Open-Access-Plattform. Auf Basis dieser Technologie will QSC im nächsten Jahr in der Lage sein, ihren Vertriebspartnern auch Glasfaser-Access als Whitelabel-Produkt anzubieten. Ein erstes Open-Access-Projekt läuft derzeit zwischen dem Leipziger Stadtnetzbetreiber HLkomm und dem Internet-Serviceprovider 1&1, der damit über QSC auf Glasfaseranschlüsse in Leipzig zugreifen und sie vermarkten kann.

Netzunabhängigkeit, Modularität und Kundenservice

In den Präsentationen des Produktmanagements – von Marc Huppert, Stefanie Weinand, Stefan Pasternak, Karsten Kahle sowie Christian Rebhan – wurde ebenfalls deutlich, dass die Reise von der NetCo zur ServCo schon in vollem Gange ist: Netzunabhängigkeit, Modularität und Kundenservice waren bei allen Produkten die Schlagworte. Insbesondere für IPfonie centraflex wurden neue Applikationen vorgestellt, die in den nächsten Wochen zur Marktreife gelangen.

Peter Güldenberg, Leiter des indirekten Vertriebs von QSC, hatte zur Konferenz - und zum vorabendlichen Kochkurs - eingeladen

Peter Güldenberg, Leiter des indirekten Vertriebs von QSC, hatte zur Konferenz - und zum vorabendlichen Kochkurs - eingeladen

Ein wenig hinter die Kulissen ließen auch Auftrags-, Kunden- und Support-Management blicken. Mit Michael Kirchner, Karl Graffmann und Volker Deterding plauderten die jeweils Verantwortlichen hier aus dem Nähkästchen und machten deutlich, dass im vergangenen Jahr Anschaltzeiten, Anzahl von Kundenbeschwerden und deren Bearbeitungszeit durch verschiedene organisatorische Verbesserungen deutlich reduziert wurden.

Partnern, die überlegen, auch Reseller von QSC zu werden, bot Peter Güldenberg noch zwei weitere Vorträge zu interessanten Voice-Vor-Produkten (QSC-VoIP termination und QSC-VoIP connect) an, in denen Alexander Freyer die Serviceleistungen der QSC für virtuelle Sprachnetzbetreiber vorstellte. Einige Partner machten davon Gebrauch. Die anderen verabschiedeten sich mit großem Dank für die umfassenden Informationen und die Möglichkeit des persönlichen Kennenlernens der QSC-Akteure zufrieden ins Wochenende.

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