QSC-Zentrale: Herzlicher Empfang

Monika Thurmann

Monika Thurmann

Wer das QSC-Gebäude in der Kölner Mathias-Brüggen-Straße 55 betritt, spürt schon im Foyer die familiäre Atmosphäre des Hauses. Monika Thurmann und Jutta Cramer sorgen hier in der Firmenzentrale abwechselnd für einen freundlichen Empfang im wahrsten Sinne des Wortes. Auf dem Tresen ein Strauß frischer Blumen, ein Stapel druckfrischer Zeitungen und ausgewählter Unternehmensbroschüren und daneben das Namensschild der gerade zuständigen Empfangsdame.

Glückwünsche zum 60sten Geburtstag

Für mich war es vor ein paar Monaten das erste Mal. Monika Thurmann hatte mich offenbar schon erwartet und meldete mich telefonisch zum Gespräch an. Mit einem herzlichen Lächeln öffnete sie mir die Tür ins Innerste von QSC. Der erste Eindruck: ein nettes Unternehmen, ein professionelles Entré.

Monika Thurmann macht die Frühschicht, von 8 bis 13 Uhr. Heute morgen, am 12. November, werden viele Anrufer ihretwegen zum Hörer greifen: Es ist ihr 60ster Geburtstag. Ein guter Grund, mal nachzufragen, wer denn da oft soviel gute Laune verbreitet und von den einen als „Urgestein“, von den anderen als „die gute Seele des Hauses“ bezeichnet wird.

Eigentlich will sie ja gar nicht so im Mittelpunkt stehen, sagt Monika Thurmann. Aber na gut, man wird nur einmal 60. Außerdem spricht sie gerne über ihren Job bei QSC – immer mitten im Geschehen, auch wenn es öfters stressig wird. Morgens als erstes ist der Posteingang zu verteilen. „Und dann klingelt ja pausenlos das Telefon.“ Der Empfang managt die zentrale Nummer von QSC. Dann sind Besucher anzumelden, Falschparker zu ermahnen („Die dürfen nicht in der Feuerwehreinfahrt stehen!“) und die Kollegen an die Mitarbeiterausweise zu erinnern. Die Fotos für die Ausweise machen sie und Jutta Cramer ebenfalls. Nebenbei hilft sie Kollegen einen freien Konferenzraum zu finden, wenn kurzfristig ein Meeting anberaumt wird.

Wie man in den Wald hineinruft, …

Und wenn einer kommt, der nicht so nett ist? Ja, manchmal vergreifen sich Anrufer im Ton – Kunden, die Beschwerden loswerden wollen und dies schon in der Firmenzentrale erledigen. „Aber die hole ich alle wieder runter“, schmunzelt Monika Thurmann. Man dürfe sich eben nicht aus der Ruhe bringen lassen. Besucher und Kollegen vor Ort sind meistens freundlich, wenn man nett zu ihnen ist. Und das fällt Monika Thurmann leicht. „Wenn ich frühmorgens wirklich schlechte Laune habe, ist das längst vergessen, bis ich hier ankomme.“ Eine Frohnatur? „Auch Einstellungssache: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Für den Fall, dass es mit unangenehmen Besuchern mal kritisch werden sollte, gibt es einen Notfallknopf unter dem Tresen: „Den haben wir aber noch nie gebraucht.“

Monika Thurmann ist ein Profi in ihrem Job. Sie bekommt immer mit, wer schon im Haus ist. Sie ist informiert, wer an diesem Tag im Home-Office arbeitet oder auf Reisen ist. Und wofür die einzelnen Kollegen zuständig sind, weiß sie nach zehn Jahren am Empfang hier ohnehin. Die gelernte Einzelhandelskauffrau begann vor 17 Jahre in der gleichen Position bei der Sony, die früher in der Mathias-Brüggen-Straße residierte. Im Jahr 2000 gab Sony einen Teil der Gebäude ab, Monika Thurmann wechselte zur QSC. Hier war sie eine Frau der ersten Stunde, Personalnummer 67. In dem damals noch kleinen Unternehmen kannte jeder jeden und das „Du“ war die übliche Anrede. Das ist bei den meisten Mitarbeitern bis heute so geblieben, für viele ist sie „die Moni“. Sie findet das nett und locker, QSC sei schon wie eine große Familie.

Schöne Blumen, guter Käse

„Blumen und Käse!“ antwortet Moni Thurmann, wenn man sie fragt, was ihr sonst noch Spaß macht. Die gebürtige Hürtherin wohnt heute in Frechen – ganz in der Nähe einer großen Gärtnerei. Wenn ab März die ersten Tulpen, im Mai die Freilandrosen und im Juli die Sonnenblumen blühen, fährt sie auf dem Weg zur Arbeit öfters dort vorbei und besorgt für nette Kollegen den Blumeneinkauf mit.

Ihre Liebe zu gutem Käse hat sie vor vier Jahren entdeckt. Ihr Sohn ist inzwischen erwachsen und so hat sie Zeit für einen Nebenjob. So arbeitet sie an zwei Tagen pro Woche nachmittags im Käsehaus Wingenfeld mit, dem laut Fachzeitschrift „Feinschmecker“ besten Käsehändler Deutschlands – mitten im Kölner Zentrum an der Ehrenstraße. Hervorragend kennt sich Monika Thurmann jetzt aus mit Camembert und Brie, Roquefort und Gorgonzola, Comté, Tommette und Fontina. Auch QSC-Kollegen hilft sie fachkundig bei der Zusammenstellung ihrer Käsebuffets. Sie selber bevorzugt kräftige Sorten: „Mittelalter Gouda oder Gruyère sind mir am liebsten.“

Zu Karneval in der Zentrale des Frohsinns

Und Karneval? „Seit mein Mann tot ist, feiere ich nicht mehr so viel.“ Nur auf Weiberfastnacht bei QSC freut sie sich immer. Dann wird ihr Arbeitsplatz gelegentlich zur Zentrale des Frohsinns. Um 11.11 Uhr erinnert ihr Kollege Hansi Lersch vom Facility Management die Kollegen per Durchsage an die Bedeutung des Tages. Und wer an diesem Morgen bei ihr vorbeikommt, wird um eine Kravattenspende gebeten – gegen Küsschen, versteht sich. Die Schere liegt schon ab 8 Uhr dafür bereit. Ihre Trophäen der vergangenen zehn Jahre, „bestimmt schon 200 Stück“ hängt sie dann fein säuberlich nebeneinander an die Theke, Spitzen nach unten. Auf Träger von Rollkragenpullovern ist sie an diesem Tag allerdings ganz schlecht zu sprechen. Der Hinweis ist ihr wichtig!

Ihren runden Geburtstag will sie übrigens ruhig angehen lassen. „Von QSC erst mal nach Hause und die Beine hochlegen“, meint sie erst. Dann gibt sie zu: „Ein paar Leute werden zum Kaffeeklatsch schon kommen.“ Na, dann viel Spaß beim Feiern – und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe Monika Thurmann!

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