Ausgezeichnet: QSC-Engagement für mehr Familienfreundlichkeit

Familienfreundliches Gewerbegebiet Butzweilerhof Köln Ossendorf AuszeichnungViel Lob für die QSC AG und 20 weitere Unternehmen gab es Anfang Mai im Historischen Rathaus der Stadt Köln. Während eines Empfangs ehrten Vertreter von Rat und Verwaltung ihr unternehmerisches Engagement im Rahmen des Projekts  „Familienfreundliche Kölner Gewerbegebiete“.

Zwei Jahre lang hatten sich Personalchefs und Geschäftsführer in Köln-Ossendorf regelmäßig getroffen und darüber ausgetauscht, wie sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die rund 11.500 Beschäftigten im größten Kölner Gewerbeareal „Am Butzweilerhof“ fördern könnten. Aktiv dabei waren QSC-Personalchef Martin Rüther und QSC-Personalreferentin Alexandra Bottenberg. Die Unternehmen tauschten sich regelmäßig über Best-Practice-Beispiele aus. Hierzu stellte QSC kostenfrei eine elektronische Plattform zur Verfügung.

Zusammenarbeit gefragt

Themen der Treffen waren unter anderen Möglichkeiten der betrieblichen Kinderbetreuung, der Unterstützung pflegender Angehöriger und vor allem der Kooperation von Unternehmen zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit. Zusammenarbeit bietet sich an, zumal rund 75 Prozent der hier ansässigen Firmen maximal 49 Mitarbeiter beschäftigen.

Der Kölner Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und die Beigeordnete für Wirtschaft und Liegenschaften Ute Berg überreichten den besonders aktiven 21 Unternehmen die Auszeichnungen. An der Prämierungsveranstaltung nahm auch Dr. Hildegard Kaluza, Abteilungsleiterin im Familienministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, teil.

Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

Unterstützt wurde das Projekt vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, vom Land Nordrhein-Westfalen und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Es war einer der prämierten Beiträge beim Landeswettbewerb familie@ unternehmen.nrw.

Hintergrund der Projektförderung ist die demografische Entwicklung und der Fachkräftemangel, der daraus resultieren könnte. Erwartet wird, dass Gewerbegebiete und vor allem kleine und mittelständische Unternehmen davon besonders betroffen sein könnten. Familienfreundlichkeit sei eine Strategie zur optimalen Personalgewinnung und -bindung, die rechtzeitig implementiert werden sollte.

Kooperation wird weitergeführt

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Ute Berg (Wirtschaftsdezernentin der Stadt Köln), Dr. Hildegard Kaluza (NRW-Familienministerium ), Angelika Freericks-Jäkel (Weinor GmbH), Martin Rüther (QSC AG) - Foto: (cc) Anja Wegner/ Rheinisches Bildarchiv

Während einer Diskussionsrunde im Rahmen des Empfangs erklärten die Podiumsteilnehmer Martin Rüther von QSC und Angelika Freericks-Jäkel von der Weinor GmbH, dass sich die bisher aktiven Unternehmen auch nach Abschluss des Projekts regelmäßig treffen werden, um das Thema Familienfreundlichkeit weiter voran zu bringen.

Die Stadtverwaltung prüft derzeit, welche weiteren Kölner Gewerbegebiete nach dem Ossendorfer Vorbild für den „Standortfaktor Familienbewusstsein“ begeistert werden könnten.

Über familienfreundliche Maßnahmen bei QSC lesen Sie den Blog-Beitrag Familie im Fokus.

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