Wandel zum Cloud-Anbieter: QSC stellte sich den Fragen der Fachpresse

Wer eine Story zu erzählen hat, der muss auch mal das Haus verlassen. Pressemitteilungen schreiben ist zwar bequemer, aber davon prasselt auf die Redakteure im Land tagtäglich eine wahre Flut herab. Außerdem ist das ein etwas einseitiger Kommunikationsweg. Also haben QSC-Vorstand Arnold Stender und ich uns an zwei Tagen im November und Dezember auf den Weg gemacht, um die Fragen der Fachpresse zu beantworten: über den Wandel der QSC AG zum allumfassenden ITK-Dienstleister.

Wer im IT- und TK-Bereich tätig ist, der kommt bei der Pressearbeit um Deutschlands Süden nicht herum: Hier tummelt sich das „Who is who“ der IT-Fachpresse. Verlage wie IDG, WEKA, VOGEL IT Medien oder die Neue Mediengesellschaft Ulm sind hier zu Hause. Hier entstehen Fach- und Handelspublikationen wie Channel Partner, IT-Business, Telecom Handel, Funkschau oder die Computerwoche. Auch viele bekannte Consumertitel wie Connect, PC Magazin (WEKA), Macwelt, Gamestar (IDG) haben hier ihren Ursprung. So machten wir uns aus dem fernen Köln auf den Weg, der bayerischen Landeshauptstadt München einen Besuch abzustatten.

QSC-Vorstand Arnold Stender.

QSC-Vorstand Arnold Stender: "QSC will kräftig wachsen. Bis Ende 2012 wollen wir 150 neue Partner gewinnen. Wir sind auf der Suche nach den 'Local Heroes', Systemhäuser in mittelgroßen Städten, die vor Ort den Mittelstand mit IT-Know-how beliefern."

Was gab es zu erzählen? Mit der Akquisition der Nürnberger IP Partner AG im Dezember 2010 sowie der Hamburger INFO AG im Frühjahr 2011 hatte sich die QSC AG vollkommen neu aufgestellt. Der „einstige DSL-Pionier“ wie IT-Business Autor Michael Hase später schreibt, erweitert sein Geschäftsfeld und „wandelt sich zum Cloud-Anbieter“.

QSC ist nun nicht mehr „nur“ ein Telekommunikationsunternehmen mit viel Netzwerkwissen, sondern mischt ab sofort auch im IT-Umfeld kräftig mit: SAP-, Hosting-, Housing und Rechenzentrumsdienstleistungen gehören jetzt genauso zum Portfolio, wie die Entwicklung neuer cloudbasierter Anwendungen oder Schnittstellen zu nachgefragten Unified Communication-Lösungen wie Microsoft Lync 2010. Umfassendes IT-Know-how kombiniert mit einer eigenen, hochmodernen Netzinfrastruktur. Das ist für einen Anbieter im deutschen Mittelstand so ziemlich einmalig und ungefähr so, als würde ein Autohersteller die optimale Straße für seine Fahrzeuge gleich mitliefern.

Damit erschließt sich QSC neue Märkte, und das soll sich bis 2016 auch auf den Umsatz auswirken: 800 Millionen bis 1 Milliarde Euro sind angepeilt. Eine stolze Summe, die so manchen Fachmann aufhorchen lässt. Kann QSC das wirklich leisten? Genügend Stoff also, sich den auch durchaus kritischen Fragen der Fachpresse zu stellen.

Unsere Antwort lautet ja: Heute kann QSC einen Umsatz von 478 Millionen Euro vorweisen. Rund doppelt soviel wie noch vor fünf Jahren. Und nun kommt ein ganz neuer Markt hinzu. Im Fokus steht weiterhin der deutsche Mittelständler, der nun von einem noch breiteren Produktspektrum vom Netzanschluss bis zur IT-Dienstleistung profitieren kann. Und auch für die QSC-Partner öffnet sich so ein ganz neues Feld unterschiedlichster Up- and Cross-selling-Möglichkeiten.  So hatten wir es am 6. Oktober in Hamburg anlässlich unseren alljährlichen Analysten-Tages auch detailliert vorgestellt (pdf).

Aber wo es neue Märkte zu erschließen gibt, eröffnen sich auch neue Chancen für Partner. Hier möchte QSC aufstocken, betonte Arnold Stender in den Gesprächen. Ziel sei es, bis Ende des Jahres 150 neue Partner für QSC zu gewinnen. Vor allem die so genannten „Local Heroes“ hat QSC dabei im Blick: Unternehmen, die in mittleren Städten einen guten Draht zum Mittelstand haben und diesen mit ITK-Know-how versorgen können.

Unser Fazit: Das persönliche Treffen mit den Redakteuren und die Chance auf ein ausführliches Gespräch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Aber lesen Sie am besten selbst:

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