Sascha Aßbach
Publiziert am 25. Juni 2012 von unter:

QSC auf Facebook

Facebook hatte von vornherein seinen festen Platz in unserer Social-Media-Strategie. Das Netzwerk, das nun weltweit 900 Millionen Nutzer hat, schien uns auf Anhieb ein besonderes zu sein – auch lange, bevor die Nutzerzahlen in Deutschland förmlich explodierten und andere Netzwerke langsam und nachhaltig verdrängt wurden.

QSC auf Facebook

Von Beginn an waren wir uns jedoch darüber im Klaren, dass ein Engagement in solchen Netzwerken auch einen Nutzen bringen muss, und zwar für uns, als Unternehmen, im Besonderen aber für die Stakeholder, wie Partner, Kunden, Jobsuchende und Mitarbeiter, mit denen wir über diesen Kanal kommunizieren würden.

Auf keinen Fall wollten wir überstürzt handeln. Nur als „me too“ dabei zu sein, war keine Option. Vielmehr standen folgende Überlegungen im Vordergrund:

  • Erreichen wir auf Facebook unsere Zielgruppe – hauptsächlich B2B?
  • Was erwarten die Nutzer dort von uns?
  • Welchen Mehrwert können wir in einem weiteren Netzwerk bieten?
  • Wie soll eine Ansprache aussehen?
  • Wie passt es in unsere Unternehmensstrategie?

Wichtige Vorüberlegungen, die mehr Fragen aufwarfen, als wir zunächst dachten. Dennoch sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Facebook ein wunderbarer Kanal zur Kommunikation auf Augenhöhe sein kann. Vielleicht sogar gelegentlich etwas weniger formell als es in unserem Umfeld normalerweise zugeht, aber inhaltlich wertvoll.

Ein besonders wichtiger Punkt – und in Unternehmen nicht unkritisch – waren die Bedenken, dass man mit der Präsenz in Sozialen Netzwerken Kontrolle aufgeben muss und Angriffsfläche bietet. Wir sind aber zu der Überzeugung gelangt, dass man ohne einen aktiven Part in öffentlichen Gesprächen zu übernehmen, noch wesentlich mehr Angriffsfläche bietet.

Jeder der sich mit sozialen Technologien auskennt, kann sie auch gegen ein Unternehmen einsetzen. Aber aus lauter Angst vor diesem Risiko nicht die Chancen zu nutzen, die dieses schnelle, populäre Medium bietet, kam für uns nicht in Frage.

Natürlich geht auch bei QSC hin und wieder etwas schief und Kunden sind wütend oder ratlos. Facebook bietet uns allerdings die Möglichkeit dies unmittelbar zu erfahren und darauf zu reagieren – und zwar dort, wo die Nutzer sich aufhalten. Im besten Fall ist dies sogar eine Kundenbindungsmaßnahme. Dennoch war Einiges an QSC-interner Überzeugungsarbeit zu leisten und alle Entscheidungsträger ins Boot zu holen. Aber es ist uns schließlich gelungen.

Eine weitere Herausforderung war und ist: Die verschiedenen Plattformen in Sozialen Medien müssen bespielt werden. Das kostet Zeit, Ressourcen und somit auch Geld. Es muss nicht nur exklusiver Content geschaffen, sondern auch in beide Richtungen kommuniziert werden. Denn nur mit der Interaktion erwacht ein solcher Kanal zum Leben.

QSC hat vor einigen Wochen seine Facebook-Page gelauncht und wir haben unsere ersten “Fans”. Es ist noch ein zartes Pflänzchen, dem wir viel Aufmerksamkeit schenken müssen. Im Augenblick wird noch alles von einem kleinen Social Media Team betreut. Mittelfristig wollen wir aber Mitarbeiter, die Interesse zeigen, in die Aktivitäten einbinden um auch in der digitalen Öffentlichkeit zu leben, wofür wir stehen: Qualität und Partnerschaftlicheit.

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