Garrit Skrock
Publiziert am 24. September 2012 von unter:

Neue INFO AG-Studie: ITK-Perspektiven im Mittelstand

Um Bedürfnisse, Bedenken und Trends rund um die drängendsten ITK- und Prozessanforderungen im deutschen Mittelstand zu ermitteln, hat die INFO AG in diesem Jahr wieder 200 Geschäftsführer und kaufmännische Entscheider nach ihren persönlichen Einschätzungen befragt. Gemeinsam mit dem IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung und dem „CIO“-Magazin gibt die INFO AG die Fortschreibung der Studie „IT-Perspek­tiven 2020 – Trendradar Mittel­stand“ heraus.

Die neue Studie "ITK-Perspektiven 2020 – Trendradar Mittelstand".

Die aktuelle Studie „ITK-Perspektiven 2020 – Trendradar Mittelstand“ von INFO AG, „CIO“-Magazin und IMWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung kann kostenlos auf der INFO AG-Website angefordert werden. Zur Bestellseite kommen Sie per Klick auf das Bild.

Nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe der Studie „Trendradar Mittelstand“ im Herbst 2011 hat sich viel getan. Die Unternehmen gewinnen zunehmend Vertrauen in neue ITK-Technologien und verstehen zunehmend die Notwendigkeit, eine moderne Infrastruktur einzusetzen. Gerade Entscheider zeigen großes Interesse an zeitgemäßen „as-a-Service“-Angeboten und es wird konkret geplant, wie die neuen ITK-Möglichkeiten zur Optimierung des eigenen Betriebs eingesetzt werden können.

Unternehmen sind auf vielen Ebenen gefordert

Es gilt – so ein wichtiges Ergebnis der Studie – vor allem die Geschäftsprozesse in den Unternehmen effektiver und transparenter zu gestalten. Die dafür notwendigen Anforderungen an den Betrieb erzeugen jedoch so manches Spannungsfeld: Oft stehen den neuen ITK-Möglichkeiten noch Sicherheitsbedenken gegenüber. Ferner wird diskutiert, welche Investitionen tatsächlich förderlich sind.

Zu diesen Überlegungen kommen Compliance-Auflagen, sprich gesetzliche Vorschriften und Regelwerke, die von 93 Prozent der Befragten als Herausforderung empfunden werden.

Die Optimierung der Wertschöpfungsketten dominiert

Mehr als 30 Prozent der Unternehmen fühlen sich durch die Anforderungen an den Arbeitsplatz der Zukunft einem hohen Innovationsdruck ausgesetzt. Die Produktzyklen werden kürzer, während die Komplexität der Produktionsprozesse stetig zunimmt. Beispiel Anlagen- und Maschinenbau: Die Unternehmen sind darauf angewiesen, günstig einzukaufen, schnell zu veredeln sowie die Vertriebs- und Exportprozesse durch effiziente Geschäftsabläufe optimal zu unterstützen. Dabei entstehen neue wichtige Prozessketten, die immer häufiger über die Unternehmensgrenzen hinauslaufen und mit neuen Daten zurückkehren.

Die Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen fallen im Einzelnen unterschiedlich aus: Die einen setzen auf mobile Endgeräte, andere bevorzugen Datentransparenz und –schnelligkeit. Beides setzt eine moderne ITK-Landschaft voraus.

Das mobile Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft

Während Vorstände, Geschäftsführer und Vertriebsmitarbeiter in allen befragten Unternehmen bereits sehr gut mit mobilen Endgeräten ausgestattet sind, gibt es Aufstockungspotenzial beispielsweise in der Marketing- oder Personalabteilung. 150 der 200 Unternehmen planen auf jeden Fall, in den kommenden Jahren auch weitere Bereiche mit Smartphones und Tablet-PCs auszustatten.

Dr. Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC AG.

Dr. Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender der QSC AG zur Studie „ITK-Perspektiven 2020 – Trendradar Mittelstand“: „Software, Infrastrukturen, Rechenzentrumskapazitäten und -plattformen sowie administrative ITK-Dienste lassen sich mittels Cloud-Technologie bedarfsgerecht, schnell und kostenoptimiert bereitstellen.“

Und bereits heute erlaubt rund jedes dritte Unternehmen seinen Mitarbeitern die Nutzung von privaten Endgeräten für Geschäftliches. Das steht jedoch noch im Widerspruch zu den noch vorhandenen Sicherheitsbedenken. 75 Prozent der Befragten befürchten, dass vertrauliche geschäftliche Informationen durch mobiles Arbeiten bedroht werden könnten.

Die Auslagerung an ITK-Dienstleister verschafft Vorteile

Mehr als 40 Prozent der Unternehmen haben heute ihre Internetdienste und ITK-Leistungen ausgelagert und sind mit diesen Services zufrieden. Zu den beliebtesten Services zählen: das Hosting der Unternehmenswebseite, Voice-over-IP, die Betreuung und Bereitstellung des Virtual Private Networks (VPN), die Betreuung der Netzwerke und Hardware sowie die Entwicklung und Pflege von IT-Anwendungen oder Serverleistungen. Dabei sieht es die Mehrheit als großen Vorteil an, wenn alle Leistungen aus einer Hand kommen.

Wichtig sind den Geschäftsführern bei der Auswahl eines ITK-Anbieters zunächst dessen Fachkompetenz sowie eine sehr gute Aufstellung im Bereich IT-Sicherheit. Erst an dritter Stelle werden günstige Konditionen genannt. Große Unternehmen legen obendrein besonders viel Wert auf langjährige Erfahrung und geeignete branchenspezifische Lösungen. Der Dienstleister sollte mit der jeweiligen Branche vertraut sein.

Cloud Computing bietet Optimierungspotenzial

Bereits heute setzen 14 Prozent der befragten Unternehmen auf Lösungen aus der Cloud. Mehr als die Hälfte der Betriebe greifen dabei auf Software-Anwendungen im ERP-Kontext zu und ergänzen ihre Infrastrukturen, Rechenzentrumskapazitäten und Plattformen mit geeigneten Cloud-Services. Das Ausbaupotenzial liegt aus Sicht der Geschäftsführer bei 45 bis 48 Prozent.

Noch überwiegt die Anzahl der Bedenkenträger und Unentschlossenen. Und es zeigt sich, dass fast die Hälfte der Unternehmen, die derzeit kein Cloud Computing nutzt, beim Thema Datenschutz noch unsicher ist. Laut Branchenverband BITKOM ist jedoch die verschlüsselte Speicherung von Daten sowie eine redundante, hochverfügbare Datenhaltung seit Jahren Standard.

Jedes dritte der Unternehmen hat die Zeichen der Zeit erkannt und plant in den kommenden Jahren, die Dienste von Cloud Computing verstärkt in Anspruch zu nehmen. Fast alle erwarten dabei, dass servicebasierten Anwendungen aus der Cloud auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten werden und ein Standard an Datensicherheit gewährleistet wird. Sicherheit, Flexibilität und Anpassung an die Betriebsbedürfnisse dürften daher der Leitfaden für künftige Entwicklungen werden.

Studienbroschüre steht gratis zum Download zur Verfügung

Für die Studie „ITK-Perspek­tiven 2020 – Trendradar Mittel­stand“ wurden im Juni 2012 in Deutschland 200 Führungskräfte aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern befragt. Die Interviewpartner waren Geschäftsführer beziehungsweise Vorstände für den kaufmännischen Bereich oder die strategische Unternehmensentwicklung, die vor allem ihr Kerngeschäft im Blick haben und für die IT und Telekommunikation nicht zum Tagegeschäft gehören. Die befragten Firmen stammten aus den Branchen Handel, Anlagen- und Maschinenbau inklusive Fahrzeugbau, Nahrungs- und Genussmittelindustrie/Food, Energiewirtschaft, Chemie/Pharma und Konsumgüter/Non Food.

Die rund 30seitige Broschüre enthält neben Details und Tabellen zu den Ergebnissen der Befragung auch Artikel und Interviews von

  • Horst Ellermann, Chefredakteur von „CIO“ , dem führenden Fachmedium für IT- und Business-Entscheider in deutschen Unternehmen
  • Wilhelm Alms, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (Hamburg)
  • Michael Eggenschwiler, Geschäftsführer des Hamburger Flughafens
  • Udo-Ernst Haner, Leiter des Competence-Teams „Information Work Innovation“ des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)
  • Markus Vehlow, Cloud-Computing-Experte bei PricewaterhouseCoopers (PwC) in Frankfurt
  • Peter Färbinger, Chefredakteur des Magazins „E-3“, einem unabhängigen SAP-Magazin im deutschsprachigen Raum
  • Jens Pape, CTO bei der Online-Plattform XING AG
  • Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für Hamburg und Norddeutschland
  • Lutz Neugebauer, Bereichsleiter Sicherheit beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)

Die Studienbroschüre kann ab sofort gratis bezogen werden. Bestellung bitte über die Website der INFO AG unter www.info-ag.de

Informationen über unsere Studienpartner finden Sie auf deren Websites unter www.cio.de und www.imwf.de.

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