Dennis Knake
Publiziert am 18. Dezember 2012 von unter:

QSC-Analyser: Netzwerkmonitoring aus der Cloud

Durch den Trend zum Cloud Computing wird die hohe Netzverfügbarkeit in immer mehr Unternehmensbereichen zum entscheidenden Faktor. Mit dem QSC-Analyser erhalten IT-Abteilungen ein hocheffektives Instrument, um die Netzqualität zu steuern. IT-Berater Thomas Brandt ist seit über 20 Jahren in der Branche tätig. Er hat den QSC-Analyser auf Herz und Nieren überprüft und seine Erfahrungen auf der Informationsplattform protocoltools.de niedergeschrieben, die wir hier in Auszügen vorstellen.

Thomas Brandt ist seit über 20 Jahren in der IT tätig, angefangen als Systemanalytiker und DV-Organisator wechselte er 1995 als Fachberater in die Unternehmensberatung. Seit 2005 ist er im Bereich Business Development in der IT-Infrastrukturbranche zuhause.

Thomas Brandt ist seit über 20 Jahren in der IT tätig, angefangen als Systemanalytiker und DV-Organisator wechselte er 1995 als Fachberater in die Unternehmensberatung. Seit 2005 ist er im Bereich Business Development in der IT-Infrastrukturbranche zuhause.

Das vollständig cloudbasierte Monitoringtool QSC-Analyser ermöglicht die kurz- oder langfristige Messung der Qualitäts-Basisparameter Paketlaufzeit, Paketverlust und Jitter zwischen zwei oder mehreren Messpunkten. An diesen Punkten sind keine Software-Clients auf lokalen PCs erforderlich. Statt dessen kommen kleine dedizierte Geräte, die so genannten „QSC-Boxen“ zum Einsatz. Diese gewährleisten im Gegensatz zu Software-Clients einen immer gleichbleibend definierten Zustand des Messpunktes.

Die Erfahrungen, die Thomas Brandt mit dem Analyser machte, hier in einer Zusammenfassung. Seinen vollständigen Beitrag lesen Sie im Web unter www.protocoltools.de:

Die WAN-Verbindungen stellen zusammen mit den lokalen Netzwerken das Rückgrat der IT. Keine Cloud ohne WAN. Zusammen mit den Spezialisten der dhs ELMEA tools GmbH, einem Anbieter für professionelle Mess- und Monitoringlösungen, bauten wir eine Testumgebung zwischen dem hessischen Rödermark und Wien auf, um den QSC-Analyser auf seine Praxistauglichkeit zu überprüfen. Das Ergebnis hat uns positiv überrascht.

Ein smartes Tool, mit dem nicht nur ein Troubleshooting möglich ist sondern eines, das sich auch gut für eine Langzeitüberwachung eignet. Die Bedienung ist einfach, die Micro-Appliances sind wartungsfrei. Der Clou: Die gesamte Bedienoberfläche und Analyse werden in der Cloud betrieben. Ein Konzept, das Schule machen wird. Der entscheidende Vorteil ist die Zusammenarbeit. So ist das Teilen von Messungen und Equipment mit anderen Mitarbeitern sagenhaft einfach.QSC bedient sich dazu seiner cloudbasierten Kommunikationsplattform „cospace“.

QSC-Analyser in der Cloud: Die wichtigsten Messdaten wie Paketlaufzeiten, Jitter oder Loss immer im Blick

QSC-Analyser in der Cloud: Die wichtigsten Messdaten wie RTT, Jitter oder Loss immer im Blick

Die Hardware ist „Plug&Play“ und läßt sich einfach aus der zentralen Oberfläche konfigurieren. Sind Firmwareupdates notwendig, werden diese bei bestehender Internetverbindung automatisch durchgeführt. Ein Vorteil, den man zunächst bei einem Service Provider nicht vermutet: Die Hardware ist völlig losgelöst von den eigenen Produkten. So wurden die Geräte nicht im QSC-Netz getestet, lediglich die Zentrale befindet sich in der QSC-Cloud. Hier werden die Geräte eingerichtet, Auswertungen durchgeführt und Ergebnisse mit anderen Mitarbeitern oder externen Partnern geteilt.

Die Praxisnähe und Einfachheit findet sich auch in den Metriken wieder. Der Leistungsumfang beinhaltet unter anderem die Round-Trip-Time (Mittelwert, Maximum), Packet Loss (Up- und Downstream), Jitter (Mittelwert, Maximum für Up- und Downstream) mit einer Messgenauigkeit von ± 0,5 ms. Die Übertragung zwischen der Hardware und der Cloudplattform erfolgt dabei verschlüsselt. Frei wählbahr ist der DSCP-Wert pro Messung sowie Dauer und Intervall.

Der QSC-Analyser ermöglicht eine sichere Kontrolle der Leitungsqualität direkt aus der Cloud.

Der QSC-Analyser ermöglicht eine sichere Kontrolle der Leitungsqualität direkt aus der Cloud.

Eine weitere Besonderheit: Der QSC Analyser erzeugt synthetischen Traffic und ist damit auch von datenschutzrechtlichen Bedenken befreit. Das ist in Projekten oftmals nicht ganz unwichtig, denn der Einsatz von „Sniffern“ kann ein außerordentlich kompliziertes Genehmigungsverfahren mit dem Datenschützern und Betriebsrat bedeuten.

Mein Fazit: Der QSC-Analyser ermittelt genau die Werte, die man benötigt, um einen aktuellen und historischen Status über einen WAN Link zu erhalten. Der User erhält sofort Auskunft über die wichtigsten Leitungswerte. Das Tool eignet sich besonders gut für langfristiges Monitoring. Die dhs ELMEA Tools GmbH wird die beiden Boxen zwischen Wien und Rödermark installiert lassen. Ich bin ganz sicher, dass sehr schnell weitere Installationen nach Markteinführung folgen werden.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der „Funkschau Case Study 02/12“ im Oktober 2012.

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