Azubi Speed Day bei QSC: Lehrstellen im Zehnminutentakt

Herzlich Willkommen zum Azubi-Speed-Day am 22. März 2013 bei QSC in Köln.Im Eingangsbereich der QSC-Zentrale in Köln geht es an diesem Nachmittag im Februar regelrecht turbulent zu: Das Foyer, in dem sonst eher eine gediegene Atmosphäre herrscht, ist zu einer kleinen Messehalle mit bunten Plakaten umfunktioniert worden. Dutzende junge Leute sind von Infostand zu Infostand unterwegs und lassen sich dort über Chancen für den Jobeinstieg beraten – mit Prospekten der Aussteller in der Hand und ihren eigenen Bewerbungsmappen in der Tasche.

Der Grund für das muntere Treiben: Die QSC AG und acht andere, in Köln vertretene Unternehmen haben zu einer Ausbildungsmesse eingeladen. Schülerinnen und Schülern sollen hier die Gelegenheit erhalten, 25 verschiedene Berufe und Karrierewege kennen zu lernen und sich auch gleich im Speed-Dating-Verfahren um Lehrstellen zu bewerben. Das zeitsparende Konzept dahinter: Die Jugendlichen dürfen sich an einem einzigen Tag und Ort gleich mehreren Firmen präsentieren. Zugleich verschaffen sich die Unternehmen in kürzester Zeit über mehrere Kandidatinnen und Kandidaten einen persönlichen Eindruck.

Das Foyer der QSC AG in Köln ist für den Speed Day in eine Messehalle umfunktioniert worden. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

 

Zeitsparende Bewerberauswahl

Zirka 120 junge Leute nehmen das Angebot der Kölner Unternehmen an diesem Freitag an. Allein bei QSC stellen sich 22 junge Leute vor – für QSC-Ausbildungsleiterin Pamela Thurn die Bestätigung, dass diese Art der Nachwuchswerbung äußerst effizient ist. Der Hauptvorteil ihrer Meinung nach: „Beim Azubi-Speed-Day können wir direkt sehen, ob jemand aufgrund seiner Persönlichkeit in unser Unternehmen passen würde.“ In schriftlichen Bewerbungen komme davon immer nur wenig rüber: „Schulnoten und ein Foto sagen eben kaum etwas über Ausstrahlung und Kommunikationsfähigkeit aus.“

Der Speed Day wird stets von den Auszubildenden der QSC AG vorbereitet und durchgeführt. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Der Speed Day wird stets von den Auszubildenden der QSC AG vorbereitet und durchgeführt. Hier kümmern sich Thomas Cierpiol (li.) und Fabio Mariano (re.) aus dem ersten Lehrjahr um die Namensschilder der Besucher. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Und so steht in Ossendorf das persönliche Gespräch beim Azubi-Speed-Day im Vordergrund. Schon am Eingang erhält jeder potenzielle Bewerber ein Namensschild, so dass sich alle direkt mit Namen ansprechen können. Wer eine Frage hat, kann die nicht nur an die hier anwesenden Mitarbeiter der Personalabteilungen adressieren, sondern findet bei fast allen Firmen auch Hilfe von jungen Leuten, die dort gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder noch mitten in der Lehre stecken. Rat von Youngster zu Youngster.

 

Azubis von QSC organisieren den Speed Day

Vor allem von QSC sind viele Azubis anwesend – zumal sie die Messe selber organisiert haben und auch während der Veranstaltung dafür verantwortlich sind, dass alles klappt. Die Vorbereitung und Durchführung des Speed Days, der in dieser Form schon zum dritten Mal stattfindet, ist fester Bestandteil der Ausbildung bei QSC. Hier lernen die Jugendlichen, selber Konzepte und Zeitpläne zu entwerfen und erfolgreich umzusetzen. „Eine hervorragende Übung in Projekt- und Teamarbeit“, sagt QSC-Personalentwicklerin Melanie Baierl.

Unterstützung erhalten die zwölf Azubis des zweiten Ausbildungsjahres von jungen Leuten aus dem ersten Lehrjahr: Vier angehende Fachinformatiker kümmern sich darum, dass Interessenten mehrmals an diesem Nachmittag einen interaktiven Bewerbertest ausprobieren können – so wie er heute bei Einstellungen in vielen Unternehmen üblich ist. Für Eilige liegen die Fragen – meist zum Allgemeinwissen, ein paar Matheaufgaben und einige Rechtschreibtüfteleien – auch in Papierform bereit, unverbindlich und zum Testen.

Neben solchen Extras ist es aber vor allem die Chance, sich direkt persönlich bewerben zu können, die viele junge Leute an diesem Tag nach Ossendorf lockt. Die Vorstellungsgespräche dauern jeweils zirka zehn Minuten und dienen dazu, den Personalverantwortlichen einen ersten Eindruck zu vermitteln. Wer hier gut ankommt, hat die erste Hürde schon genommen. Die junge Frau oder der junge Mann wird zum Einstellungstest und – wird der bestanden – danach zum ausführlichen Vorstellungsgespräch eingeladen.

 

Margarete Wybranietz bewirbt sich um einen Ausbildungsplatz als Bürokauffrau. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Margarete Wybranietz bewirbt sich beim Speed Day um einen Ausbildungsplatz als Bürokauffrau. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Lernbegieriger Nachwuchs gesucht

Ob jemand bei QSC eine Chance auf einen Ausbildungsplatz als Bürokaufmann/frau, Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung oder Fachinformatiker/in Systemintegration hat, hängt von mehreren Faktoren ab: Grundvoraussetzung ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss. „Mit einem guten Abi in der Tasche darf man die Ausbildung sogar mit einem berufsbegleitenden Studium an der privaten Hochschule FOM kombinieren“, sagt Pamela Thurn. Die Kosten für das duale Studium übernimmt QSC dann zur Hälfte. Außerdem stellt das Unternehmen die Studierende teilweise von der Arbeit frei.

Wichtig ist den QSC-Ausbildern außerdem, dass eine Nachwuchskraft lernbegierig, teamfähig und gewissenhaft ist. Sie oder er sollte bereit sein, sich mit der Unternehmenskultur des Hauses zu identifizieren – und den fünf Leitsätzen, den High Five, die sie konkretisieren: Flexibilität, respektvoller Umgang, vertrauensvolle Zusammenarbeit, Ergebnisorientierung und der Wille zu gewinnen.

 

Die jungen Leute wünschen sich gute Entwicklungschancen und nette Kollegen

Doch nicht nur die Personalabteilungen wissen, wie der ideale Nachwuchs aussieht. Auch viele junge Leute haben schon genaue Vorstellungen darüber, welche Art von Ausbildungsbetrieb und Berufstätigkeit sie locken könnte.

Nathalie Wagner möchte gerne im kaufmännischen Bereich ins Arbeitsleben starten. Ihr Wunsch fürs Berufsleben: Sie möchte gerne in einem tollen Team arbeiten und viel mit Menschen zu tun haben. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Nathalie Wagner würde ihre Karriere gerne im kaufmännischen Bereich beginnen. Ihr Wunsch für das Berufsleben: in einem tollen Team arbeiten und viel mit Menschen zu tun haben. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

So etwa die 15-jährige Kölnerin Margarete Wybranietz, die ihre Schule mit Fachoberschulreife abschloss. Sie hat klare Zukunftspläne. Die Jugendliche, die mit etwas Lampenfieber auf ihr Vorstellungsgespräch bei der QSC-Ausbildungsleiterin wartet, möchte auf jeden Fall Bürokauffrau werden: „Ich suche einen Ausbildungsplatz, in dem ich jede Menge lernen kann. In meinem Beruf möchte ich viel mit anderen Menschen und auch mit Kunden zu tun haben.“

Enge Zusammenarbeit mit anderen Menschen in einem tollen Team steht auch für Nathalie Wagner auf der Wunschliste ganz oben. Nach dem Abitur hat die 20-jährige zunächst ein freiwilliges soziales Jahr in einer Behinderteneinrichtung eingelegt. Ab Sommer dieses Jahres möchte sie eine kaufmännische Ausbildung absolvieren. „Außerdem wünsche ich mir, dass sich mein künftiger Beruf auch mit Familie und Kindern vereinbaren lässt. Eine Tätigkeit, bei der ich ständig herumreisen müsste, wäre nichts für mich.“

 

Bewerbungen sind jederzeit willkommen!

Wer die erste Hürde geschafft hat, wird Pamela Thurn gemeinsam mit ihren Kolleginnen Melanie Baierl und Hannah Aldekamp in den kommenden Tagen herausfiltern. Innerhalb der nächsten zwei Wochen werden sie die Zu- und Absagen verschicken. Allerdings ist Ausbildungsleiterin Pamela Thurn zuversichtlich: „Es haben sich beim Speed Day wieder einige sehr nette junge Leute bei uns vorgestellt.“

Und was gute Teamarbeit, Familienfreundlichkeit und Entwicklungschancen betrifft, beruhigt sie die Kandidatinnen und Kandidaten: „Gerade um solche Themen kümmern wir uns in der QSC-Personalabteilung derzeit besonders intensiv.“ Außerdem betont sie die guten Zukunftsperspektiven, die das Unternehmen ihrem Nachwuchs bietet: „Wenn die Ausbildung gut läuft, hat jede und jeder bei uns eine gute Chance, anschließend in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden.“

 

Weitere Informationen finden Sie

 

Allgemeinwissen überprüfen: Beim Speed Day können die Bewerber probehalber einen Einstellungstest mitmachen, wie er heute üblicherweise verlangt wird. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Allgemeinwissen überprüfen: Beim Speed Day können die Bewerber probehalber einen Einstellungstest mitmachen, wie er heute üblicherweise von Bewerbern verlangt wird. Foto: Dennis Knake / QSC AG. Zum Vergrößern bitte Foto anklicken.

Am besten per Internet oder E-Mail bewerben

Wer den Bewerbertag in Köln-Ossendorf jetzt doch verpasst hat, kann sich noch auf dem normalen Weg bewerben: Insgesamt sucht QSC für sich und die Kölner Tochterfirma Plusnet in diesem Jahr acht Azubis für den kaufmännischen und 19 Lehrlinge für den Informatikbereich.

Bewerbungen bitte möglichst online einreichen bei der QSC AG, Bereich Personal: über die QSC-Website www.qsc.de oder email hidden; JavaScript is required.

 

 

 

Weitere Fotos vom Azubi-Speed-Day bei QSC am 22. Februar 2013 finden Sie im QSC-Fotostream auf Facebook.

 

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