Amian & Witzel: Stufenweiser Übergang in die IP-Telefonie

Oliver Niehnus, Geschäftsführer von Amian & Witzel. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Oliver Niehnus, Geschäftsführer der Amian & Witzel GmbH. Foto: Dennis Knake / QSC AG.

Das Aachener Systemhaus Amian & Witzel berät seine Kunden bei der Einführung modernster IT- und TK-Lösungen. Auch im eigenen Haus setzt es innovative Technik ein: Der gesamte Datenverkehr und alle Telefonate laufen über das Next Generation Network (NGN) von QSC.

Die klassische Telefonanlage wird mit einem IPfonie-business-Anschluss von QSC kombiniert. Ein Voice-Gateway bietet zur Anlage eine ISDN- S0-Schnittstelle und übernimmt die technische Übersetzung in die QSC-IP-Welt.

Als die Amian & Witzel GmbH vor drei Jahren zum jetzigen Standort nördlich der Aachener City umzog, war für ihren Geschäftsführer Oliver Niehnus klar, dass er seine Bürokommunikation auf IP-Telefonie umstellen wollte.

 

Langfristige Partnerschaft mit QSC

Außer Frage stand für ihn auch, dass es sich dabei um die Lösung der QSC AG handeln würde. Schließlich kooperierten beide Unternehmen damals schon fünf Jahren lang – Amian & Witzel zählt seit 2005 zu den treuesten Vertriebspartnern von QSC. Ebenso lange nutzte das mittelständische IT-Systemhaus selbst QSC-Datenleitungen.

Da nach wie vor die klassische Telefonanlage und die gewohnten Endgeräte eingesetzt werden sollten, wählte Oliver Niehnus die Migrationslösung IPfonie business: Die Telefonate werden zwar über das IP-basierte Netz von QSC transportiert, aber dann über ein Gateway in herkömmliche Telefonsignale umgewandelt. QSC bietet diese Möglichkeit seit 2009 an.

 

Das weiterentwickelte Voice-Gateway läuft einwandfrei

Doch der Umstieg auf IP-Telefonie ging bei Amian & Witzel zunächst nicht so reibungslos vonstatten wie erhofft und erwartet. Ein Fehler in der damaligen Softwareversion des Voice-Gateways führte bei einigen Anwendungen zu Ausfällen.

Die VoIP-Box von Teles unterstützt die Migration in die IP-Telefonie.

Die VoIP-Box von Teles unterstützt die Migration in die IP-Telefonie.

Dies war für Oliver Niehnus allerdings nicht akzeptabel: „Da wir für unsere Kunden auch Fernwartungen durchführen, muss die Lösung 100-prozentig funktionieren.“ Der IT-Fachmann kehrte daher wehmütig zum gewohnten ATM-Netz zurück.

Vor einigen Monaten machte Oliver Niehnus einen neuen Anlauf in Richtung IP-Telefonie und installierte die nächste Generation des Voice-Gateways. Diesmal ein Volltreffer.

„Ich habe das Gerät auf Herz und Nieren getestet und alle Funktionen inklusive Fernwartung ausprobiert, aber keine Fehler mehr gefunden. Die weiterentwickelte Box läuft absolut einwandfrei“, sagt der studierte Elektrotechniker. Er freut sich seither über die hohe Sprachqualität im NGN von QSC und die spürbare Kostenersparnis, die über IP-Telefonie erzielt werden kann.

 

Die Hälfte der Kunden nutzt eine Migrationslösung

Auch die meisten seiner Kunden, die ihre Telefonanlagen modernisieren, wissen solche Vorteile zu schätzen und stellen ihre Voice-Anwendungen auf hochwertige IP-Telefonie um. Niehnus: „Etwa die Hälfte der Unternehmen wechselt sogar komplett in die IP-Welt und wählt den netzbasierten Telefonanschluss IPfonie centraflex. Derzeit verzeichnen wir einen regelrechten Run auf diese Cloud-Lösung.“

Die anderen 50 Prozent der von ihm betreuten Kunden entscheiden sich für den stufenweisen Übergang in die IP-Telefonie. Eine Migrationslösung, wie Oliver Niehnus sie im eigenen Unternehmen einsetzt: Dabei wird die klassische TK-Infrastruktur – TK-Anlage, Telefone-und Faxgeräte – beibehalten. IPfonie business bietet dafür die S0-Basisanschlüsse als Mehrgeräte- und Anlagenanschlüsse. IPfonie corporate enthält den Primärmultiplexanschluss mit 30 Kanälen. Bei beiden Anschlussarten stehen dem Kunden gängige ISDN-Leistungsmerkmale zur Verfügung.

 

Kostenersparnis und Flexibilität auch mit klassischer TK-Infrastruktur

Häufig sind es besondere branchenspezifische Anwendungen, die noch eine herkömmliche Technologie erfordern. Niehnus: „Das sehen wir häufig im Hotelgewerbe, wo die Gästetelefonate über den Gebührenimpuls der klassische Telefonanlage erfasst werden müssen. Oder bei Krankenhäusern, deren Alarmsysteme an die TK-Anlage gekoppelt sind.“ Auch der Einsatz eines herkömmlichen Fax-Servers, der ebenfalls nicht ohne eine althergebrachte Anlage auskommt, ist zahlreichen seiner Auftraggeber wichtig.

Amian & Witzel GmbH: Firmensitz des ITK-Systemhauses in Aachen.

Firmensitz des ITK-Systemhauses Amian & Witzel in Aachen.

Stefan Pasternak, der bei QSC zuständige Produktmanager für IPfonie business und IPfonie corporate, ergänzt: „Viele Kunden sind noch vertraglich an ihre bisherige TK-Anlage gebunden und benötigen deshalb eine klassische Lösung, die wir ihnen in unserem breiten Voice-Portfolio bieten. In Verbindung mit unseren IPfonie-Tarifmodellen reduzieren sie ihre Kosten. Zusätzliche Preisvorteile bieten wir ihnen, wenn sie ihren QSC-Voice-Anschluss mit Q-DSL-Datenprodukten kombinieren.“

Bei größeren Unternehmen mit mehreren Standorten setzt Oliver Niehnus häufig verschiedene Lösungen ein und freut sich über die Bandbreite an Voice-Produkten, die QSC anbietet. Ein Beispiel ist Höhler & Partner, ein in Aachen beheimatetes, deutschlandweit tätiges Ingenieur- und Architektenhaus: „In der Zentrale wird für den Datenverkehr eine Standleitung und für Sprachanwendungen IPfonie corporate genutzt. Die Baustellenbüros dagegen versorgen wir komplett mit IPfonie centraflex, also mit reiner IP-Telefonie, damit die Mitarbeiter bei einem Ortswechsel nur mit den Telefonapparaten umziehen müssen und sonst keinen Aufwand haben.“

 

Quality of Service zählt zum Standard

Wichtig sei Amian & Witzel, dass man immer höchste Qualität anbiete, so der Geschäftsführer: „Egal, welche Form der IP-Telefonie wir einsetzen – es muss sich um eine hochwertige VoIP-Lösung handeln. Deshalb arbeiten wir mit QSC zusammen – dort sind wir im Premium-Bereich. Als Carrier kann QSC zum Beispiel Quality-of-Service (QoS) realisieren – also die Priorisierung der Telefonate gegenüber dem Datenverkehr. Ein für viele unserer Kunden ganz wesentliches Merkmal.“

Oliver Niehnus hat sich auf die Fahnen geschrieben, stets neueste Produkte einzuführen und den Kunden näher zu bringen – vorausgesetzt, sie bewähren sich: „Dafür brauchen wir auch Systemanbieter, die extrem innovativ sind. Mit QSC haben wir so einen Partner gefunden, der viel schneller als andere ist, Trends sieht und sich auf neue Entwicklungen stürzt. Dort hat man immer schon mehrere Jahre Erfahrung mit einer neuen Technologien, wenn andere erst damit anfangen.“

 

Integrierten ITK-Lösungen gehört die Zukunft

Amian & Witzel GmbH, Aachen.

Amian & Witzel: „ITK-Lösungen auf Augenhöhe“

Innovation ist der eine Antrieb von Amian & Witzel, ein weiterer Ansporn besteht darin, den Kunden alles aus einer Hand anbieten zu können. 1996 als reines IT-Systemhaus gestartet, hat das Unternehmen sein Portfolio im Laufe der Zeit deutlich erweitert und realisiert inzwischen für kleine und mittelständische Unternehmen auch TK-Anlagen und -anschlüsse aller Art sowie Netzwerk- und Sicherheitslösungen.

„Integrierte Produkte aus IT und TK interessieren unsere Kunden brennend. Sie suchen sichere, moderne Lösungen aus einer Hand“, so Oliver Niehnus. „Als ITK-Volldienstleister sind wir da gut aufgestellt.“

QSC mache derzeit mit QSC-tengo vor, wie solche Produkte künftig aussehen sollten. Das neue, modular aufgebaute Produkt rund um den modernen Büroarbeitsplatz hat er sich gerade auf der QSC-Partnertour angesehen. Niehnus‘ Fazit: „Solch eine integrierte Lösung habe ich auf dem Markt noch nirgendwo anders gesehen. Ich bin sicher, dass uns die Kunden solche Produkte in einigen Monaten aus der Hand reißen werden.“

 

Weitere Informationen

Amian & Witzel: Die Unternehmenswebsite erreichen Sie unter http://itk-world.de, die Facebook-Seite unter https://www.facebook.com/itkworld/timeline

QSC-Lösungen und -Produkte: Details dazu finden Sie unter www.qsc.de

 

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