Claudia Isringhaus
Publiziert am 2. September 2013 von unter:

Quartett mit Dame: QSC hat ihren Vorstand erweitert

QSC-Vorstandsquartett 2013

QSC-Vorstandsquartett 2013. Obere Reihe: Vorstandschef Jürgen Hermann (li.), Stefan Freyer. Untere Reihe: Henning Reinecke, Barbara Stolz.

Der Aufsichtsrat der QSC AG hat Ende August Stefan Freyer und Henning Reinecke in den Vorstand des Unternehmens berufen. Beide sind ehemalige Vorstände der INFO AG, die vor wenigen Wochen in die QSC AG integriert wurde.

Damit präsentiert sich unser Führungsgremium nun als Quartett mit Dame: Vorstandschef bleibt Jürgen Hermann, Finanzvorstand Barbara Stolz. Wie die Aufgaben im Vorstand aussehen, welche Qualifikation die neuen Vorstände mitbringen und für welche Themen und Ziele sie stehen, haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

 

Jürgen Hermann, Vorstandsvorsitzender der QSC AG.

Jürgen Hermann, QSC-Vorstandschef.

Am 6. August dieses Jahres, als die Verschmelzung der INFO AG auf die QSC AG vollzogen wurde, erklärte QSC-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann diesen Schritt mit den Worten: „Nun können wir unsere internen Organisationsstrukturen, unsere Entscheidungsprozesse und Steuerungsmechanismen erheblich effektiver gestalten.“ In diesem Zusammenhang war zu erwarten, dass der Aufsichtsrat auch die Zusammensetzung des Vorstandsgremiums den Herausforderungen der neuen QSC AG anpassen würde.

Am 29. August wurden Stefan Freyer und Henning Reinecke zu Vorständen berufen. Aufsichtsratschef Dr. Bernd Schlobohm sagte anschließend zu dieser Entscheidung: „In diesem Vorstandsteam sind die IT- und TK-Kompetenzen sowie das Lösungs- und Produktgeschäft angemessen vertreten. Dies sorgt für die notwendige Stabilität und Kontinuität. Gleichzeitig wird das neue Team mit großer Kompetenz innovative ITK-Dienstleistungen entwickeln und aus einer Hand anbieten.“

 

Barbara Stolz, Finanzvorstand der QSC AG.

Barbara Stolz, QSC-Finanzvorstand.

Wachstum mit bestehenden und neuen Angeboten erzielen

Wir werden mit einem Vorstandsteam und einer internen Organisation noch besser als bisher unsere ITK-Strategie, die wir seit der Akquisition der INFO AG verfolgt haben, fortsetzen können.

Es geht darum, unseren Kunden ITK-Leistungen in Ende-zu-Ende-Qualität und wirklich aus einer Hand anzubieten. Dabei fokussieren wir uns weiterhin auf den Mittelstand – so wie es beide Unternehmen, die QSC AG und die INFO AG, auch vor der Verschmelzung getan haben.

Zu der Berufung von Stefan Freyer und Henning Reinecke in den QSC-Vorstand äußerte sich Hermann sehr erfreut: „Ich habe sie in den vergangenen Jahren als äußerst kompetente und engagierte Kollegen kennen und schätzen gelernt und freue mich, dass wir nun weiterhin intensiv zusammenarbeiten können.“

 

QSC-Vorstand Henning Reinecke

Der neue QSC-Vorstand Henning Reinecke ist zuständig für den Vertrieb und die Weiterentwicklung des ITK-Angebots.

Henning Reinecke (Jg. 1966) ist im Vorstand der QSC AG für den Vertrieb sowie die marktorientierte Weiterentwicklung des ITK-Angebots zuständig.

Der Betriebswirt verantwortete zuvor im Vorstand der INFO AG – dem er seit 2012 angehörte – die Bereiche Vertrieb und Marketing. Reinecke hatte im Jahr 2010 als Vertriebsleiter Consulting bei der INFO AG angefangen und verantwortete schließlich den Consulting- und Outsourcing-Vertrieb in Norddeutschland. Nach seinem Studium an der Wirtschaftsakademie in Hamburg war Reinecke vier Jahre im Konzerneinkauf der Beiersdorf AG in Hamburg tätig. Von 1994 an sammelte er 16 Jahre lang nationale und internationale Projekt-, Vertriebs- und Führungserfahrung beim IT-Dienstleister CSC.

Zentrale Aufgabe wird es sein, das Lösungsgeschäft über den Direkten Vertrieb und das Produktgeschäft über den Indirekten Vertrieb und den Vertrieb Wiederverkäufer auszubauen und weiter zu entwickeln.

Diese Aufgabe ist so wichtig, weil alle drei Vertriebe zu der Erfüllung unserer Wachstumsziele beitragen werden. Der Unterschied liegt in der Skalierbarkeit der Angebote: Das Lösungsgeschäft des Direkten Vertriebs wächst fundiert, aber eher linear. Das Produktgeschäft des Indirekten Vertriebs oder die Vorprodukte, die wir bei Wiederverkäufern vermarkten, zielen auf überproportionales Wachstum.

Ein weiterer wichtiger Faktor für das Wachstum wird der Erfolg neuer ITK-Produkte sein. Damit diese die Kundenbedürfnisse erfüllen, wird der Vertrieb schon bei ihrer Entwicklung seine Markt- und Kundennähe einbringen.

Konkret nennt Reinecke drei Hauptthemen, auf die er sich in der nächsten Zeit konzentrieren wird:

  1. Erreichung der operativen Ziele 2013 und Vorbereitung des Wachstums 2014. Im Direkten Vertrieb heißt das, wir konzentrieren uns im vierten Quartal 2013 auf schnell erzielbare Umsätze wie zum Beispiel im Consulting-Geschäft, SAP-Lizenzgeschäft sowie im Bereich Re-Selling. Parallel fokussieren wir auf den erfolgreichen Abschluss der laufenden Akquise-Projekte und auf den Aufbau einer strategischen Pipeline 2014. Im Indirekten Vertrieb stehen unsere IT-Produkte im vierten Quartal im Fokus. Für 2014 werden die Weichen gestellt bezogen auf die Weiterentwicklung und Vermarktung der neuen wachstumstreibenden ITK-Produkte wie beispielsweise QSC-tengo, WiFi und Cospace.
  2. Auf Basis unserer vier Säulen TK, Outsourcing, Cloud und Consulting wird auch der Vertrieb Verantwortung bei der Identifikation neuer Geschäftsmodelle auf Basis der Markterfordernisse übernehmen.
  3. Basis allen Erfolges ist der gemeinsame Wille von Vertrieb und Produktion, miteinander zu gewinnen; diese Achse gilt es, im Sinne unserer Kunden und Mitarbeiter und damit im Sinne von QSC weiter zu stärken.

 

QSC-Vorstand Stefan Freyer.

Der neue QSC-Vorstand Stefan Freyer verantwortet den Betrieb, das ITK-Lösungs-Geschäft sowie die IT-Beratung.

Stefan Freyer (Jg. 1967) verantwortet im QSC-Vorstand den Betrieb, das ITK-Lösungsgeschäft sowie die IT-Beratung. Er wird zudem die Integration der IT- und TK-Dienstleistungen auf technischer Ebene vorantreiben.

Bei der INFO AG gehörte Freyer seit 2007 dem Vorstand an und war in dieser Funktion für Outsourcing, Consulting, Infrastruktur und Innovation verantwortlich. Der Diplom-Informatiker (Fachrichtung Wirtschaft) begann seine Laufbahn bei der INFO AG 1997 als Gruppenleiter Vertriebslogistik. Er stieg zum Bereichsleiter Projekte auf und verantwortete später auch das Anwendungsmanagement. Bevor Freyer zur INFO AG kam, war er für Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH in verschiedenen Positionen tätig.

Stefan Freyers Erfahrung ist für die QSC AG von großer Bedeutung für den gesamten technischen Betrieb, die sogenannte Delivery – sowohl im IT- als auch im TK-Bereich. Heute fragen IT-Kunden in der Regel individuelle Lösungen nach, während die TK-Kunden schon daran gewöhnt sind, standardisierte Lösungen, also TK-Produkte, zu kaufen. Aber genau dieser Gegensatz soll langsam aufgebrochen werden, indem QSC zunehmend auch IT-Leistungen industrialisiert erbringt. Dies erfordert hohe Technik- und Prozesskenntnis, weil dafür unterschiedliche Prozesse miteinander „verheiratet“ werden müssen.

Gefragt, wie er denn diese Mammutaufgabe meistern möchte, nennt Stefan Freyer drei Schlüsselthemen:

  1. Respektvolle Zusammenarbeit: Wir haben die große Aufgabe, unterschiedliche Organisationen mit verschiedenen Stärken und Kulturen zusammenzubringen. Es wird entscheidend sein, dass wir uns mit Respekt für die Leistungen des anderen begegnen und die Unterschiede als Bereicherung wahrnehmen.
  2. Kontinuierliche Verbesserung: Die QSC AG soll sich beständig weiterentwickeln. Wir müssen jeden Tag daran arbeiten, unseren Job besser zu machen. Verfahren, die gestern noch gut waren, reichen vielleicht morgen nicht mehr aus.
  3. Freude an der Innovation: Die evolutionäre Entwicklung der bestehenden Geschäftsfelder bildet das Fundament für den Erfolg unseres Unternehmens und wir haben uns hier viel vorgenommen. Darüber hinaus wollen und müssen wir aber auch neue Bereiche erschließen, um auch übermorgen noch vorn mitzuspielen. Um dies zu erreichen benötigen wir eine Vielzahl von Produkt- und Geschäftsideen, die wir bewerten und entwickeln können. Dies setzt eine neue Innovationskultur im gesamten Unternehmen voraus, an deren Realisierung ich gern mitwirken werde.

 

Der Vorstand der QSC AG ab September 2013:

  • Jürgen Hermann (Vorstandsvorsitzender)
  • Barbara Stolz (Finanzvorstand)
  • Stefan Freyer (Vorstand)
  • Henning Reinecke (Vorstand)

 

Firmenzentrale bleibt in Köln

Ein Wort zum Schluss zur Firmenzentrale. Die Frage nach ihrem zukünftigen Standort wird mir intern aber auch extern häufig gestellt.Ganz ehrlich, ich finde die Frage unzeitgemäß, gerade für ein ITK-Unternehmen, das den Arbeitsplatz der Zukunft aktiv mitgestalten will.

Ja, die Zentrale der QSC AG ist und bleibt in Köln. Das heißt aber nicht, dass der Arbeitsplatz aller Vorstände permanent in Köln sein wird. Natürlich werden die Vorstände sich regelmäßig persönlich treffen, wahrscheinlich mal in Köln und mal in Hamburg, aber im täglichen Doing ist es – dank der modernen Kommunikationstechnologie vollkommen unerheblich, wo sich die Kollegen gerade physisch aufhalten. Im Gegenteil, es ist doch gut, dass wir leben, was wir unseren Kunden verkaufen: Die Kommunikation und das Miteinander-Arbeiten von jedem Ort aus und zu jeder Zeit.

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