Dennis Knake
Publiziert am 4. Juni 2014 von unter:

Mehr Sicherheit wagen

Ein Jahr ist es nun her, seit Edward Snowden die Geheimdienstaffäre der NSA ins Rollen gebracht hat. Außer einem recht unwillig eingeleiteten Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft wegen des abgehörten Handys der Kanzlerin ist aber nicht viel geschehen. Im Gegenteil: Erst kürzlich kündigte der Bundesnachrichtendienst an, soziale Netzwerke verstärkt aushorchen zu wollen. Vor diesem Hintergrund sollte die Aufmerksamkeit für mehr Sicherheit in der IT bei Privatleuten und Unternehmen hoch sein. Sollte man meinen. Doch offenbar ist das Gegenteil der Fall. Im Hinblick auf Wirtschaftsspionage eine grobe Fahrlässigkeit.

Wie das „Handelsblatt“ Anfang Juni berichtet, sei das Bewusstsein für IT-Sicherheit in den Betrieben seit drei Jahren rückläufig. So ergab die Befragung der Initiative Deutschland sicher im Netz, einem Bündnis aus Unternehmen der ITK-Branche unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums, dass allein die Schutzmaßnahmen für den sicheren E-Mail-Versand um sieben Prozentpunkte abgenommen hätten. Jedes vierte Unternehmen böte seinen Mitarbeitern nicht einmal die Möglichkeit an, E-Mails verschlüsselt zu versenden.

Vor dem Hintergrund der nunmehr seit einem Jahr zeitweise hitzig geführten Sicherheitsdebatte aufgrund der Geheimdienstaffäre eigentlich unvorstellbar. Ignoriert die Wirtschaft die Gefahren oder hat man resigniert?

Die Tagesthemen berichteten am 29. Mai über die "strategische Fernmeldeüberwachung" der Geheimdienste. Beitrat startet ab Minute 9:25. Foto: Screenshot

Die ARD Tagesthemen berichteten am 29. Mai über die „strategische Fernmeldeüberwachung“ der Geheimdienste. Der Beitrag startet ab Minute 9:25. Foto: Screenshot

Erst Ende Mai berichteten die ARD Tagesthemen über die deutschen Geheimdienstaktivitäten am Frankfurter DE-CIX-Knoten. Die Anbieter sehen in der Datensammelei durch die Geheimdienste ein Problem. Auch wir von QSC machen daraus keinen Hehl, wie unser Hamburger Kollege Michael Poß in dem Tagesthemen-Beitrag vom 28. Mai (Beginnt ab Minute 9:25) erläutert.

Das allein ist aber noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wer sensible Daten übermitteln will, muss künftig Verschlüsselungstechniken einsetzen. Nur so lässt sich die Spionage eindämmen. Wer verschlüsselte Daten abgreift, muss diese erst einmal entschlüsseln können. Sollte das überhaupt möglich sein, so kostet es die Angreifer auf jeden Fall Zeit. Viel Zeit. Aber wer braucht schon veraltete Informationen?

Verschlüsselung und Ende-zu-Ende-Transport ist kein Hexenwerk

QSC steckt den Kopf nicht in den Sand und stellt sich ganz auf das Thema Sicherheit für Unternehmen ein. Dafür bietet das Unternehmen schon heute perfekte Voraussetzungen. Das eigene Kommunikationsnetz sorgt dafür, dass wir unsere Kundendaten innerhalb unseres eigenen Netzes nicht aus den Augen verlieren. Direkt dort angeschlossen sind die eigenen Rechenzentren, alle mit Standort in Deutschland. Und nun kommt mit der Integration des Münchner Sicherheitsunternehmens FTAPI noch eine Softwarelösung hinzu, mit der die Kunden ihre Unternehmensdaten sehr einfach und trotzdem sicher verschlüsselt von A nach B übertragen können.

Einer der Hauptgründe für die Sicherheitsmüdigkeit ist die angebliche Komplexität. Dabei muss das nicht so sein: Die FTAPI-Lösung beweist, dass sicherer Datenverkehr nicht viel komplizierter ist, als ein Word-Dokument zu schreiben. Probieren Sie es doch einmal kostenlos aus.

Mit FTAPI lassen sich sensible Daten mit wenigen Schritten und in verschiedenen Sicherheitsstufen schnell versenden.

Mit FTAPI lassen sich sensible Daten in wenigen Schritten und in verschiedenen Sicherheitsstufen schnell versenden. Der Empfänger bekommt eine E-Mail über die er seine Daten unkompliziert abholen und entschlüsseln kann. Foto: Screenshot FTAPI

Je nach Sicherheitsstufe benötigt der Absender nur einen Account und einen Webbrowser. Okay, für höchste Sicherheit mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird eine kleine Java-Applikation benötigt. Die installiert sich aber mit wenigen Mausklicks von selbst. Der Empfänger bekommt eine Nachricht und kann seine Daten mit einem Klick abholen. Niemand muss sich um die Konfiguration komplexer Sicherheitssoftware kümmern.

Lessons learned?

Was lernen wir also aus der Spähaffäre? Es geht nicht darum, etwas verbergen zu wollen. Es geht darum, unsere privaten und wirtschaftlichen Informationen und damit ureigensten Interessen zu schützen. Nein, es gibt keine hundertprozentige Sicherheit. Aber es gibt maximal mögliche Sicherheit. Und das sollte uns ein Mausklick mehr wert sein.

 

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