Die Sonnenfinsternis in der Cloud: SOLUCON sieht, was Köln nicht sieht

Sonnenfinsternis Symbolfoto. Quelle: Thomas Baer, Wikipedia (CC) BY-SA 3.0

Sonnenfinsternis Symbolfoto. Quelle: Thomas Baer, Wikipedia / CC BY-SA 3.0

Tagelang bereitete sich die Republik auf die Sonnenfinsternis vor. Die „SoFiBri“ ist beim Optiker schnell Mangelware und Schüler bekommen Pausenhofverbot, damit sie nicht ungeschützt in die Sonne starren. Und dann das: In Köln verhindert ein bedeckter Himmel den freien Blick auf das Spektakel, das sich erst 2028 wieder einstellt. Aber was Wolken verstecken, wird in der Cloud sichtbar.

So registriert der SOLUCON Multisensor der Q-loud GmbH auf dem Dach der Firmenzentrale in Köln einen Rückgang der Lichtstärke um rund 80 Prozent und eine Absenkung der Temperatur um 0,5 Grad Celsius. Anhand der Messkurve ist zudem der Verlauf der Sonnenfinsternis deutlich erkennbar. So nimmt die Lichtstärke um 10:37 Uhr wieder zu, wenn der Mond den Mittelpunkt der Sonne durchlaufen hat.

Die LUX-Messkurve des Sensors zeigt deutlich: Ab 9:30 Uhr schiebt sich der Mond vor die Sonne.

Die LUX-Messkurve des Sensors zeigt deutlich: Ab 9:30 Uhr schiebt sich der Mond vor die Sonne. Grafik: Screenshot

Was im Falle der Sonnenfinsternis eine interessante Spielerei ist, stellt für zahlreiche Branchen einen ernsthaften Anwendungsfall dar. So liegt zum Beispiel die Temperaturtoleranz bei industriellen Maschinenstraßen oft bei +/- ein Grad Celsius. Auch die Luftfeuchtigkeit spielt in Produktionshallen eine entscheidende Rolle.

Der SOLUCON Multisensor erfasst Temperatur, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit, Bewegung und Beschleunigung

Der SOLUCON Multisensor erfasst Temperatur, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit, Bewegung und Beschleunigung. Foto: QSC AG

Durch ein Cloud basiertes Messsystem können Werte – überall auf der Welt – in Echtzeit bereitgestellt werden, um rasch auf ungewollte Veränderungen zu reagieren und Schäden zu vermeiden.

Dazu sendet der Multisensor die Daten verschlüsselt über 868 MHz Funk an ein Gateway und von dort aus auf SOLUCON, die Cloud basierte IoT-Plattform mit so genannter „Zero Downtime Architektur“. Das heißt, sie wird in drei geographisch getrennten Rechenzentren in Deutschland redundant betrieben. So ist ein höchstes Maß an Ausfallsicherheit gewährleistet und ein Betrieb praktisch ohne Wartungsfenster möglich.

Über die sogenannte COSPACE-API, einer offenen Schnittstelle, gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Integration bestehender Systeme, auch mit bereits vorhandener Hardware. So kann SOLUCON vom Betrieb gesamter Softwarelogiken einer Kundenlösung bis hin zur ergänzenden Middleware mit der Verbindung bestehender Prozesse eingesetzt werden.

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