Digitales-Wirtschaftswunder.de: Neues QSC-Blog zur Digitalisierung

Es ist so weit: Nach rund vier Monaten Vorarbeit startet die QSC AG heute ein eigenes Themen-Blog mit dem Titel Digitales-Wirtschaftswunder.de, an dem über ein Dutzend Fachautoren mitarbeitet, darunter namhafte IT-Analysten und Branchenexperten. Begleitend zum Blog twittert die Redaktion unter dem Kürzel @digwiwunder. Im Interview stellen Jens Wardenbach, Bereichsleiter Cloud-Marketing bei QSC, und Thomas Sprenger, zuständig für Content Strategie und Content Marketing, das neue Blog-Projekt von QSC ausführlich vor.

Screenshot Digitales-Wirtschaftswunder.de

Worüber bloggt das „Digitale-Wirtschaftswunder.de“?

Jens Wardenbach: Auf dem neuen QSC-Themen-Blog dreht sich alles um die Digitalisierung. Die Bandbreite umfasst dabei das ganze Themenspektrum der digitalen Transformation: Cloud Computing etwa, als digitaler Basistechnologie, das Internet der Dinge als nächsten großen Entwicklungsschritt, ebenso die Verarbeitung von Massendaten, die mobile Arbeitswelt sowie die technische Vernetzung aller Geschäfts- und Lebensbereiche. Und natürlich schauen wir, wie Unternehmen ihre Daten und Systeme vor fremden Interessen schützen können.

Für wen schreiben Sie?

Thomas Sprenger: Unsere Beiträge richten sich an den Mittelstand. Wir wollen Leser erreichen, die nicht notwendigerweise Techniker oder IT-Spezialisten sind, sondern Unternehmer und Entscheider. Denn gerade bei anspruchsvollen und vielschichtigen Themen wie der Digitalisierung möchten sich viele erst einmal Orientierung verschaffen und sich relevantes Wissen aneignen.

Auf unserem neuen Themen-Blog beobachten und kommentieren wir digitale Technologien und Strategien, untersuchen ihren Reifegrad und tatsächlichen Nutzen für mittelständische Unternehmen. Beispielsweise mit informativen Fachbeiträgen, die alles Wichtige zu einem komplexen Thema noch einmal zuspitzen und verständlich auf den Punkt bringen. Oder mit exklusiven Studien und hilfreichen Leitfäden zu wichtigen Strategien und Technologietrends.

Warum der Domain-Name „Digitales-Wirtschaftswunder.de“?

Thomas Sprenger: Wir möchten uns in die öffentliche Debatte aktiv einbringen – und dabei soll schon der Name unseres Blogs ein Statement sein. Wenn hierzulande über die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert wird, schwanken die Beiträge oft zwischen hysterischer Ablehnung und Technikeuphorie. Aber wem hilft das weiter? Dagegen fragt kaum jemand nach den vielen Möglichkeiten und Chancen durch die Digitalisierung. Schon mit dem Titel unseres Blogs zeigen wir, was uns umtreibt.

Thomas Sprenger und Jens Wardenbach

Thomas Sprenger und Jens Wardenbach

Sie schreiben besonders für den Mittelstand. Wie steht es um die Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen?

Jens Wardenbach: Gerade der Mittelstand muss sich in Deutschland nicht selten anhören, wie sehr er dem digitalen Fortschritt hinterherhinke und dass seine Geschäftsmodelle in der digitalen Wirtschaft auf tönernen Füßen stünden. Dabei sehen sich letztlich alle Unternehmen mit vergleichbaren Herausforderungen konfrontiert. Nur können sich mittelständische Unternehmen weniger Fehlversuche leisten.

Die meisten Unternehmer im Mittelstand erkennen sehr wohl, dass die Digitalisierung ihren Markt und ihr Geschäft verändert, dass sie ihre Prozesse, Wertschöpfungsketten und Beziehungen überdenken müssen. Aber das ist nicht das erste Mal, dass sich der Mittelstand in seinen gut 150 Jahren Geschichte technologischen Umbrüchen anpassen muss. Wandel und Adaption sind Teil seiner Kultur. Sonst hätten diese Unternehmen nicht so lange überlebt und würden zu ihren Segmenten nicht so viele Weltmarktführer zählen.

Mit digitalen Technologien können mittelständische Unternehmen ihre ureigenen Stärken ausspielen oder wiederentdecken. Denn die Cloud und das Internet der Dinge helfen gerade denen, die Ideen und Beweglichkeit in Wertschöpfung verwandeln.

Thomas Sprenger, Ihr Aufgabenfeld nennt sich Content Marketing. Was genau tun Sie und welche Rolle spielt das neue Themen-Blog dabei?

Thomas Sprenger: Durch die Algorithmen von Suchmaschinen und sozialen Netzwerken bestimmen heute die Interessen der Nutzer, welche Themen aktuell diskutiert und wahrgenommen werden. Gerade Google hat sich mittlerweile quasi zum Torwächter und Filter der öffentlichen Debatte entwickelt. In den Suchergebnissen zum Beispiel liegt vorne, was die Leser interessiert, welche Seiten sie anklicken, regelmäßig besuchen und weiterempfehlen. Als Unternehmen müssen wir uns daher immer zuerst fragen: Was interessiert unsere Kunden und die Öffentlichkeit überhaupt? Wonach suchen Unternehmen im Mittelstand, was hilft ihnen weiter?

Das Entscheidende sind qualitativ hochwertige Inhalte, die wirklich relevant für Leser sind. Meine Aufgabe ist es, solche Inhalte zu erstellen und zu gestalten, nach denen Leser suchen, die sie nützlich, inspirierend oder unterhaltsam finden, derentwegen sie wiederkommen und die sie weitererzählen.

Was unterscheidet das neue Themen-Blog vom bestehenden Corporate Blog der QSC?

Jens Wardenbach: Beide Blogs haben unterschiedlichen Themenschwerpunkte. Im Mittelpunkt unseres Corporate Blogs steht die Marke QSC AG. Hier informieren sich Nutzer über unser Unternehmen. Denn wie jedes Corporate Blog gewährt es einen Blick hinter die Kulissen unseres Unternehmens. Die Leser erfahren hier, was bei uns aktuell so alles passiert. Von der Partner-Roadshow über neue Kundenprojekte bis hin zum Girl`s Day. Unsere Website wiederum stellt unser eigentliches Angebot in den Mittelpunkt und beschreibt im Detail, welche Leistungen wir bieten.

Auf dem „Digitalen Wirtschaftswunder“ dagegen werden Leser fündig, die sich erst einmal neutral über die digitale Transformation im Mittelstand und die damit verbundenen Technologien informieren wollen. Unser Themen-Blog spricht das Informationsbedürfnis der Nutzer zu einem deutlich früheren Zeitpunkt an als etwa unser Corporate Blog.

Warum macht der Zeitpunkt für die Leser einen Unterschied?

Jens Wardenbach: Studien zeigen, dass Kunden sich ihre Meinung heute viel eigenständiger bilden und in einem ersten Schritt vor allem Orientierung und Entscheidungshilfen suchen. Das heißt: Kunden – Konsumenten wie Unternehmen – bewerten Informationen zu konkreten Produkten und Lösungen erst sehr viel später als hilfreich. Vorher, bei ihrer Recherche, wertschätzen sie andere Informationen: neutrale Fakten, Hintergründe, Analysen, Expertenmeinungen und Erfahrungen anderer. Nur eben keine Werbung. Genau darauf können auch unsere Leser zählen. Denn Informationen zu unserem Unternehmen werden sie hier nicht finden.

Wie oft bringt das „Digitale Wirtschaftswunder“ neue Beiträge?

Thomas Sprenger: Wir wollen nahezu täglich berichten. Um den redaktionellen Arbeitsaufwand zu bewältigen, haben wir ein großes Expertenteam aufgestellt.

Wer schreibt für das neue Themen-Blog?

Thomas Sprenger: Wir sind eine Redaktionsmannschaft aus Cloud- und IoT-Praktikern, ITK-Fachautoren, Marktanalysten und anderen Experten aus der Branche. Dazu haben wir u.a. auch Content-Partnerschaften mit renommierten Analystenhäusern vereinbart wie Crisp Research, PAC und der Experton Group. Ebenso unterstützt uns der befreundete Fachverband EuroCloud Deutschland_eco mit seiner Expertise. Mit diesem Team bieten wir unseren Lesern viel Fachkompetenz und ganz unterschiedliche Sichtweisen auf die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen Technologien.

Wie soll es mit dem Themen-Blog weitergehen?

Jens Wardenbach: Form und Umfang, mit denen sich das „Digitale Wirtschaftswunder“ jetzt zum Start präsentiert, sind natürlich nur der Anfang. Mit zwei ganz besonderen Inhaltsangeboten wollen wir in den ersten Wochen zudem möglichst viele erste Leser für unser Blog gewinnen: Zusammen mit dem IT-Analystenhaus Crisp Research haben wir in den letzten Monaten erstmalig in Deutschland Familienunternehmen zur Digitalisierung befragt. Die überaus interessanten Ergebnisse werden wir auf unserem Themen-Blog ausführlich analysieren und kommentieren. Zusätzlich stellen wir in Kürze ein sehr umfassendes Handbuch zu digitalen Strategien im Mittelstand vor.

Alle diese Inhalte erhalten die Leser von Digitales-Wirtschaftswunder.de kostenfrei und exklusiv. Darüber hinaus wird es künftig einen Newsletter geben, der die neusten Inhalte unseres Blogs regelmäßig an Abonnenten verschickt.

Thomas Sprenger: Auf jeden Fall kann ich mir keine spannendere Zeit vorstellen, um ein solches Blog-Projekt zu starten: Die Digitalisierung verändert jeden Bereich unseres Lebens. Immer mehr Unternehmen setzen sich intensiv mit digitalen Technologien auseinander und machen in ersten Projekten wertvolle Erfahrungen. Entsprechend groß ist der Bedarf nach Information, Analyse und Erfahrungsaustausch. Darin stecken viele spannende Beiträge und Geschichten für ein „Digitales Wirtschaftswunder“!

Herzlichen Dank, Jens Wardenbach und Thomas Sprenger, für Ihre ausführlichen Erläuterungen.

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