SCHOOLS4TOMORROW: Jugendlichen eine Stimme geben

Die Mächtigen bestimmen die Welt und deren Zukunft. Doch welche Zukunftsvisionen haben eigentlich Jugendliche? Um das herauszufinden, hat die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ jetzt ein besonderes Projekt gestartet: Unter seiner Anleitung werden Hamburger Schülerinnen und Schüler von März bis Juni ihre Zukunftsvisionen entwerfen – und sie am 7./8. Juli 2017 beim G20-Gipfel den Mächtigen überreichen. QSC hat sich als „Hamburger Weg“-Partner für dieses Projekt stark gemacht.

Prominenter Projektstart: Hamburger Jugendliche, die bei SCHOOLS4TOMORROW mitmachen, mit (hinten v.l.n.r.) Klaus Milke (Stiftung Zukunftsfähigkeit), Ties Rabe (Senator für Schule und Bildung), Heribert Bruchhagen (HSV-Vorstandsvorsitzender) und Sven Neuhaus („Der Hamburger Weg“). Foto: Witters GmbH.

 

„Der Hamburger Weg“ – die Stiftung des Bundesligavereins HSV – fördert Hamburgs Nachwuchs in den Bereichen Bildung, Sport und Soziales. QSC ist als einer der Partner an der Planung und Durchführung der Projekte beteiligt.

Startsignal im Volksparkstation

Die Öffentlichkeit erfuhr von SCHOOLS4TOMORROW bei einer Pressekonferenz, zu der die HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ am 21. Februar 2017 ins Hamburger Volksparkstadion eingeladen hatte.

Vorgestellt wurde das Projekt prominent von Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender der HSV Fußball AG und der HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“), Ties Rabe (Senator für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg), Klaus Milke (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunftsfähigkeit) und Sven Neuhaus („Der Hamburger Weg“).

Schulsenator Ties Rabe hat die Schirmherrschaft des Projekts übernommen: „Wir sind dem HSV dankbar für den großartigen Support. Das ist Politik am echten Beispiel.“

Partnerklassen helfen beim Wechsel der Perspektive

Hintergrund: Beim G20-Gipfel treffen sich im Juli in Hamburg die größten Industrienationen und Schwellenländer, die insgesamt zwei Drittel der Weltbevölkerung vertreten.

Das Projekt: Das „Hamburger Weg“-Projekt SCHOOLS4TOMORROW ermöglicht ausgewählten Schulklassen der Stufen neun bis zwölf, ihre ganz eigene Zukunftsversion bis 2030 für jeweils ein Land zu entwickeln.

Die Jugendlichen werden hierfür in den kommenden Monaten auf besondere Weise die Perspektive anderer Länder einnehmen und an den zentralen Projekttagen hochrangige Fachvorträge besuchen. Um in den Austausch mit dem jeweiligen Land zu treten, wird jeder Hamburger Klasse eine Partnerklasse in „ihrem“ G-20-Land zugeteilt. Sven Neuhaus vom „Hamburger Weg“-Projektteam freut sich, dass für fast jede angemeldete Schule bereits eine Partnerschule gefunden wurde.

Höhepunkt sind die Projekttage Ende Juni 2017: Schülerinnen und Schüler kommen auf dem Gelände des Volksparkstadions zusammen, stellen die Ausarbeitungen in Themenräumen vor und verhandeln ihre Forderungen wie bei einem echten G20-Gipfel. Das Ergebnis soll als Erklärung („Communiqué“) öffentlichkeitswirksam an die Bundesregierung oder einen Vertreter des G20-Gipfels übergeben werden.

Wunsch der Jugendlichen: Einfluss auf Entscheidungsprozesse nehmen

Die Schülerinnen und Schüler aus der Hansestadt gehen mit großer Neugier und hohen Erwartungen an die Aufgabe heran:

„Man hat die Möglichkeit, etwas über andere Länder und die aktuelle politische Situation zu lernen. Außerdem setzt man sich mit den aktuellen Themen und Fragestellungen der Politik auseinander“, so ein Schüler des Phorms Campus Hamburg. „Wir erhoffen uns, eventuell Einfluss auf die Entscheidungsprozesse des G-20 Gipfels zu nehmen.“

Interkultureller Austausch und Blick über den Tellerrand

QSC hat sich ausdrücklich für die Realisierung dieses Projekts stark gemacht. SCHOOLS4TOMORROW bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zu einem außergewöhnlichem interkulturellen Austausch und einem Blick „über den Tellerrand“. Als Partner des „Hamburger Weg“ sind wir sehr gespannt auf die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler!

Weitere Informationen:

 

 

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