SCHOOLS4TOMORROW: Schüler-Communiqué zum G20-Gipfel

Schülerinnen und Schüler des SCHOOLS4TOMORROW-Projekts arbeiteten zwei Tage lang ihr Communiqué an die G20-Konferenz aus. Metin Gülaz und Edriss Noori, beide von der Stadtteilschule Oldenfelde, versetzten sich dabei in die Rolle der EU. Foto: © Witters GmbH.

Schade, wenn vor allem die unschönen Eindrücke vom G20-Gipfel in Erinnerung blieben! Denn die Hamburger haben sich in zahlreichen Aktionen inhaltlich stark mit den Themen auseinandergesetzt, die von den Staats- und Regierungschefs am 7. und 8. Juli 2017 in der Hansestadt diskutiert wurden. So etwa die über 400 Schülerinnen und Schüler, die bei SCHOOLS4TOMORROW mitgearbeitet haben. Das Projekt wurde von der HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ initiiert und von der QSC AG sowie den weiteren „Hamburger-Weg“-Partnern unterstützt.

Nach spannenden Debatten über eine vernetzte Welt 2030 versammelte man sich zum großen Gruppenbild. Foto: © Witters GmbH.

400 Schülerinnen und Schüler aus 20 Hamburger Schulklassen hatten an dem „Hamburger Weg“-Projekt SCHOOLS4TOMORROW teilgenommen: In intensiven, lehrreichen und vielseitigen Wochen haben sie sich mit den Themengebieten des G20-Gipfels beschäftigt.

Spannende Debatten

Präsentation auf großer Bühne: Die SCHOOLS4TOMORROW-Zukunftsvisionen wurden im G20-Pressezentrum ausgestellt. Ulrike Demmer (Mitte), stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, nahm dort auch das Communiqué entgegen – von Torben Rathlau und Nicola Menke vom „Hamburger Weg“ (li.) und den Schülern Noah Eichblatt und Fahed Malik von der Goethe Schule Harburg (re.). Foto: © Bundespresseamt.

Auch wenn der Austausch mit den internationalen Partnerklassen oftmals eine Herausforderung darstellte, so waren die Projektteilnehmer am Ende sehr zufrieden. In spannenden Debatten mit durchaus kontroversen Meinungen hatten sie das „Communiqué – Unsere Wünsche zur Gestaltung einer vernetzten Welt“ mit zehn Positionen für ihre Zukunftsvision 2030 erarbeitet.

Zu den Positionen der jungen Leute, die jeweils in die Rollen verschiedener Länder geschlüpft waren, zählten Programme zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit, die Digitalisierung von Bildungseinrichtungen und größere Chancengleichheit durch einheitliche Bildungsangebote. Es ging ihnen auch um besseren Wissenstransfer, Korruptionsbekämpfung, Gesundheitsvorsorge  und die weltweite Bekämpfung des Hungers und der Armut.

Präsentation auf großer Bühne

Das Communiqué wurde am 6. Juli 2017 im offiziellen Rahmen im Pressezentrum des G20-Gipfels zusammen mit zwei Schülern der Goethe Schule Harburg an Ulrike Demmer, stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, übergeben. Darüber hinaus wurde das Projekt auf insgesamt 16 Stellwänden im Internationalen Pressezentrum auf dem G20-Gipfel präsentiert.

„Wir sind stolz darauf, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Ergebnis auf so großer Bühne präsentieren konnten und sie auch bei der Bundesregierung Gehör fanden!“, so Nicola Menke, die mit ihrem Team das Projekt für den „Hamburger Weg“ organisiert und betreut hatte.

 

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