QSC-Aktie gibt Gewinne aus dem Vorjahr wieder ab

Die QSC-Aktie konnte 2017 nicht an die gute Entwicklung aus dem Vorjahr mit einem Kursplus von 27 Prozent anknüpfen. Vielmehr musste sie diese Gewinne zum Jahresende wieder abgeben. − QSC-Investor-Relations-Manager Arne Thull wirft einen Blick auf die Kursentwicklung und die Analystenmeinungen.

Der Kursverlauf der QSC-Aktie – im Vergleich zu den Entwicklungen von DAX und TecDAX: Entscheidend für den Kursverlauf war der kritische Blick vieler Investoren auf die Entwicklung des Gesamtumsatzes.

Die QSC-Aktie schloss am 29. Dezember 2017 bei 1,51 Euro. Mit einem Kursrückgang von 21 Prozent im Jahr 2017 entwickelte sich unsere Aktie damit erheblich schwächer als die maßgeblichen Indizes. Der DAX legte im Jahresverlauf um 13 Prozent zu, der TecDAX um 40 Prozent.

Entscheidend für den Kursverlauf war der kritische Blick vieler Investoren auf die Entwicklung des Gesamtumsatzes. Das zeigte sich bereits bei der Vorlage der Guidance für das Gesamtjahr 2017 Anfang März vergangenen Jahres. QSC prognostizierte zwar einen steigenden Free Cashflow und eine verbesserte EBITDA-Marge, zugleich aber einen rückläufigen Umsatz vor allem infolge markt- und regulierungsbedingter Umsatzverluste im TK-Geschäft mit Wiederverkäufern.

Der Kurs sank danach zwischenzeitlich auf einen Jahrestiefststand von 1,45 Euro. In den folgenden Monaten erholte er sich wieder; der Kapitalmarkt honorierte vor allem die steigende Finanz- und Ertragskraft sowie Fortschritte beim Umbau der Organisation. Zum Jahresende gab es jedoch eine rückläufige Kursbewegung; dem Markt fehlte eine Indikation, die auf wieder steigende Umsätze in den kommenden Jahren hinweist.

 

Analysten empfehlen, die QSC-Aktie zu halten

Diese Mischung aus Anerkennung der Fortschritte und Vorsicht prägt auch die Haltung der fünf Analysten, die die QSC AG regelmäßig beobachten. Zum Jahresende 2017 empfahlen alle fünf, die Aktie zu halten, und verwiesen in ihren Studien unter anderem darauf, dass die Rückkehr zu Umsatzwachstum Zeit benötige. Vor diesem Hintergrund blieben gerade institutionelle Investoren abwartend. Ihr Anteil am Streubesitz sank zum Jahresende 2017 auf 30 Prozent; 70 Prozent befanden sich zu diesem Zeitpunkt in den Händen von Privatanlegern. Insgesamt umfasste der Streubesitz unverändert 75 Prozent der QSC-Aktien; 25 Prozent halten die beiden Gründer Gerd Eickers und Dr. Bernd Schlobohm.

Mit der Vertikalisierung der Organisation stärkte QSC zum Jahresende 2017 die Wachstumskräfte im Unternehmen. Mit ihr verbunden sind nach Überzeugung des Vorstands mehr Agilität, eine größere Kundenorientierung sowie eine neue interne Dynamik, siehe dazu das kürzlich veröffentlichte Interview mit Vorstandschef Jürgen Hermann.

Diese Themen werden selbstverständlich auch bei unserer jährlichen Analystenkonferenz am 5. März 2018 eine wichtige Rolle spielen. Wie gewohnt, werden wir zu diesem Zeitpunkt zugleich vorläufige Zahlen für das abgelaufene und eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr vorlegen.

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