QSC-Aktie: Turbulenter Jahresauftakt an den Börsen

Nach der Rekordjagd 2017 mussten die Börsen nicht nur in Deutschland im ersten Quartal 2018 Rückschläge verkraften. Vor allem die Diskussionen um einen eventuellen Handelskrieg der USA mit anderen Nationen verunsicherten viele Investoren. Der DAX verlor in den ersten drei Monaten dieses Jahres sechs Prozent an Wert, der TecDAX ein Prozent. Die QSC-Aktie konnte sich diesem Trend nicht entziehen, ihr Kurs sank im ersten Quartal ebenfalls um sechs Prozent auf 1,42 Euro.

Der Kursverlauf der QSC-Aktie im ersten Quartal 2018

Der Kursverlauf der QSC-Aktie im ersten Quartal 2018.

Unsere Kursentwicklung blieb damit unbefriedigend. Zu den Ursachen äußerte sich der Vorstand zuletzt in seinem Brief an die Aktionäre im Rahmen des Geschäftsberichts 2017. Danach erwarteten Investoren als Grundlage für eine nachhaltige Ergebnissteigerung ein Umsatzwachstum auch auf Konzernebene. Der Vorstand führt in dem Brief zahlreiche Wachstumschancen an und betont, dass sich QSC genau in diese Richtung bewege.

 

Wachstumschancen mit Stadtwerken: knapp 30 bereits unter Vertrag

Welche Wachstumschancen sich bieten, verdeutlichen mehrere Pressemitteilungen aus jüngster Zeit: So wurden die Verträge mit den Großkunden Creditreform (gemanagte Netzservices) und SportScheck (SAP-HANA-Einführung) erweitert; für NetCologne stellt QSC nun zentrale Komponenten für das Cloud-Telefonieangebot bereit.

Die Vereinbarung mit den Stadtwerken Ludwigsburg-Kornwestheim über den Betrieb des örtlichen Glasfasernetzes unterstreicht die führende Rolle von QSC beim Thema Smart Cities. Insgesamt arbeitet QSC mittlerweile mit knapp 30 Stadtwerken bei unterschiedlichen Themen zusammen; weitere dürften im Jahresverlauf folgen.

 

Vorstandsvorsitzender kauft weitere 100.000 QSC-Aktien

Auch mit Blick auf die jüngsten Meldungen sieht unser Vorstandsvorsitzender Jürgen Hermann unsere Aktie auf dem aktuellen Niveau als Kauf: Am 2. Februar 2018 stockte er seinen Anteilsbesitz auf und erwarb weitere 100.000 Stücke. Größte Anteilseigner mit zusammen 25 Prozent sind unverändert die beiden Gründer Gerd Eickers und Dr. Bernd Schlobohm. Innerhalb des Streubesitzes dominieren mit einem Anteil von 74 Prozent private Anleger; institutionelle Investoren halten sich nach wie vor zurück.

Dessen ungeachtet bleibt das grundsätzliche Interesse institutioneller Investoren an unserer Aktie beachtlich. Im ersten Quartal stand der Vorstand Fondsmanagern auf mehreren Roadshows und einer Konferenz Rede und Antwort. Das zentrale IR-Ereignis war jedoch die Analystenkonferenz in Köln am 5. März 2018. Auch hier nahmen die Wachstumschancen breiten Raum in der Diskussion ein. Danach empfahlen die fünf Analysten, die QSC regelmäßig beobachten, weiterhin, unsere Aktie zu halten.

Am 7. Mai 2018 werden sie ihre Schätzungen wieder auf den Prüfstand stellen – an diesem Tag veröffentlichen wir die Quartalsmitteilung. Wenn Sie keinen Termin und keine Nachricht verpassen wollen, nutzen Sie einfach unseren IR-Newsletter oder folgen uns auf Twitter.

 

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