QSC-Ausbildung: Zu Besuch bei einer Universität in Chicago

Cloud Gate Chicago. Foto: © QSC AG / Patrick Laube.

Cloud Gate: Die Skulptur wurde 2006 vom indischen Bildhauer Anish Kapoor im „Millennium Park“ geschaffen. Spitzname: „The Bean“. Foto: © QSC AG / Patrick Laube.

Wer bei der QSC AG in Hamburg eine Ausbildung absolviert und dabei die Berufsschule ITECH BS14 besucht, hat die Chance, einmal an einer zweiwöchigen Bildungsreise nach Chicago teilzunehmen. Die Gruppenreise gemeinsam mit 21 anderen zukünftigen Fachinformatikern und zwei Lehrern hat mir nicht nur einen Einblick in das Leben der drittgrößten Stadt der USA ermöglicht, sondern auch in das amerikanische Studiensystem. Möglich gemacht hat dies auch mein Arbeitgeber QSC, der mir dafür freundlicherweise Bildungsurlaub genehmigte.

Natürlich stand bei dieser Reise auch Sightseeing auf dem Programm: Auf der gläsernen Aussichtsplattform des Willis Towers im 103. Stock überwanden wir die Höhenangst und schauten 412 Meter in die Tiefe.

Vom Restaurant im 95. Stockwerk des John Hancock Center aus hatten wir einen atemberaubenden Blick auf Chicago und den Lake Michigan.

Im Zentrum der Stadt, die mit Umland mehr als neun Millionen Einwohner hat, trafen wir uns am Cloud Gate, einer verspiegelten Skulptur, die wie eine Bohne aussieht und deswegen im Volksmund „The Bean“ heißt. Und auch nachts lockte mich die toll beleuchtete Metropole zur Fototour.

John Hancock Center Chicago. Foto: © QSC AG / Patrick Laube.

John Hancock Center, 95. Stock: Atemberaubender Blick nach Norden aus zirka 300 Meter Höhe – auf die Stadt und den Lake Michigan. Foto: © QSC AG / Patrick Laube.

Unser Hauptziel aber war die Robert Morris University, wo wir vier Tage verbrachten, um einen Eindruck vom Uni-Alltag in den USA zu bekommen. Mehr als 3.000 junge Leute studieren hier in einem siebenstöckigen Gebäude. Angeboten werden akademische Qualifikationen für die IT, aber auch für die Gastronomie, im betriebswirtschaftlichen, medizinischen und im künstlerischen Bereich.

Wir schrieben uns natürlich für IT-bezogene Kurse ein, denn die Reise sollte uns auch fachlich weiterbringen. So standen zum Beispiel „Router Configuration“, „Database Programming“ und „Linux Security“ auf unserem Stundenplan.

Die Universität bot einen sehr hohen technisch Standard: Oftmals hatte wir die Wahl, ob wir die Aufgaben nur theoretisch oder auch praktisch mit eigenem LAB (LAB = Labor = Testumgebung) lösen wollten. Hierfür gab es hier eine Vielzahl von Racks und Servern, an denen man arbeiten konnte.

So planten wir beispielsweise in „Router Configuration“ ein eigenes Netzwerk im Packet Tracer, das dann später in die LAB-Umgebung implementierten wird. Solche Übungen machten Spaß und wir kamen in den meisten Fällen sehr gut mit.

 

Chicago bei Nacht. Foto: © QSC AG / Patrick Laube.

Riverwalk bei Nacht: Toll beleuchteter Chicago River an der Irv Kupcinet Bridge. Foto: © QSC AG / Patrick Laube.

In vielen Fächern arbeiteten wir in kleinen Gruppen gemeinsam mit amerikanischen Studierenden an konkreten Aufgaben. Das war sehr intensiv und so war der Lerneffekt enorm.

Auch in den Pausen hatten wir Kontakt zu den einheimischen Studierenden und tauschten uns mit ihnen eifrig aus. Man traf sich dann im „Nest“, einer Art Aufenthaltsraum, oder auf einem der Flure. Die ständige Kommunikation auf Englisch war natürlich anfangs etwas ungewohnt, aber wir lernten schnell, die sprachlichen Hürden zu überwinden. Dazu trugen auch die von unseren beiden Lehren angeleiteten Workshops bei, in denen wir übten, Essays und Vorträge auf Englisch zu verfassen beziehungsweise zu halten.

Gelernt habe ich auch einiges über die unterschiedlichen Bildungssysteme in USA und Deutschland und die Besonderheiten einer Universitätsausbildung, die wir ja hautnah erleben konnten. Meine grundsätzliche Sicht auf meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hat sich durch diese Reise aber nicht verändert. Ich bin immer noch froh, dass ich direkt in einem Unternehmen lerne und durch das duale Ausbildungssystem so viel praktische Erfahrung sammeln kann.

Als Azubi in Chicago: Das war schon ein kleines Abenteuer! Ich bin froh, dass ich dabei sein konnte und mich mein Arbeitgeber QSC ermutigt hat mitzufahren. Vielen Dank an die Betreuer in der Personalabteilung, die mir dafür unkompliziert Bildungsurlaub bewilligten!

 

Weitere Informationen:

QSC-Ausbildung: Zu Besuch bei einer Universität in Chicago
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