NB-IoT Tracking bei Q-loud: Smarte Ortung in Logistik und Industrie

Moderne Übertragungstechnologien wie Narrowband IoT (NB-IoT) machen völlig neue Formen von Ortungsdiensten möglich. Die QSC-Tochterfirma Q-loud GmbH bietet jetzt mit ihrem „NB-IoT Asset Tracker“ ein Gerät an, mit dem Unternehmen nicht nur die Position, sondern auch den Zustand von Maschinen, Geräten und Gütern dauerhaft verfolgen können. 

Q-loud – die auf IoT und Industrie 4.0 spezialisierte Tochterfirma der QSC AG – setzt bei ihrem jetzt gelaunchten „NB-IoT Asset Tracker“  einen neuen Mobilfunkstandard der Netzbetreiber, Narrowband-IoT (NB-IoT), ein. Narrowband steht für schmalbandige Datenübertragung von Ortungs- und Sensordaten und eignet sich bestens für die Vernetzung von Geräten im Internet of Things (IoT). Daher die Bezeichnung NB-IoT.

 

Schmalbandige mobile Datenübertragung macht Tracking günstig

Die besonderen Vorteile von NB-IoT fürs Tracking: Die Kosten der schmalbandigen Datenübertragung sind deutlich geringer als von Datentransfers mit Hilfe der klassischen Mobilfunktechnologien GSM und LTE, die in traditionellen Tracking-Verfahren eingesetzt werden. Zudem ermöglicht NB-IoT einen ausgesprochen energiesparenden Betrieb der Endgeräte. Dieser geringe Energiebedarf erlaubt wiederum außergewöhnlich lange Batterielaufzeiten – beim „NB-IoT Asset Tracker“ sogar von bis zu fünf Jahren.

Der "NB-IoT Asset Tracker" der Q-loud GmbH, der auf Industrie 4.0 und IoT spezialisierten Tochterfirma der QSC AG. Foto: © Q-loud GmbH.

Der zigarettenschachtelkleine „NB-IoT Asset Tracker“ von Q-loud enthält alle fürs Tracking nötigen Funktechnologien, einen GPS-Empfänger, eine Schnittstelle zur IoT-Plattform von Q-loud und eine langlebige Batterie. Foto: © Q-loud GmbH.

Dies alles bietet Chancen für neuartige Ortungsdienste: Aufgrund des geringen Energieverbrauchs können die Tracker ohne externe Stromzufuhr betrieben werden. Mit den Geräten lassen sich jetzt nicht mehr nur Fahrzeuge und Maschinen, sondern auch Waren orten und überwachen. So kann man damit die gesamte Transportkette lückenlos verfolgen: Die NB-IoT-Tracker werden in die Umverpackung gelegt oder direkt in Transportbehälter oder Paletten integriert. Automatisch senden sie in regelmäßigen Abständen deren Position und Zustandsinformationen.

Experten erwarten, dass schon in wenigen Jahren weltweit mehrere hundert Millionen Waren auf diese Art verfolgt werden. Heute werden lediglich mehrere Millionen Fahrzeuge mit Ortungssystemen überwacht.

 

Mit Sensoren den Zustand von Waren ermitteln

Von besonderer Bedeutung sind zudem in die Tracker integrierte oder mit diesen kommunizierende Sensoren, die für die Zustandsüberwachung von transportierten Waren einsetzbar sind. Mittels Temperatursensoren lassen sich beispielsweise Kühlketten kontinuierlich und automatisiert überwachen. Beschleunigungssensoren geben Hinweise auf Sturzschäden.

In allen Szenarien bedingt das Überschreiten von definierten Schwellwerten das Auslösen eines Alarms. Gleichzeitig werden auch Zeitpunkt und Ort des Alarms und damit des möglichen Schadens exakt dokumentiert und nachvollzogen. Das Ergebnis ist eine größere Transparenz, die zu deutlich effizienteren Prozessen bei allen Beteiligten führen kann: So können schon auf dem Transportweg Probleme identifiziert und geeignete Maßnahmen zur Schadensverhinderung oder -begrenzung angestoßen werden.

 

Wachsende Anforderungen bei der Analyse von Tracking-Daten

Doch wie werden die im Tracking erhobenen Daten weiterverarbeitet? Üblich sind heutzutage Insel-Lösungen, die vor allem grafische Informationen zur Position eines Fahrzeugs zur Verfügung stellen und diese auch nicht in andere Systeme weitergeben. Doch ist dies nicht mehr zeitgemäß, wenn neue Lösungen zusätzliche Werte zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und mehr liefern: Denn mit Hilfe der gesammelten Informationen können per Big-Data-Auswertungsmethoden Prozesse und Lieferketten optimiert und sogar neue Dienstleistungen für Kunden angeboten werden.

Um die Ortungs- und Sensordaten für diese Zwecke verfügbar zu machen, sollten sie auf eine IoT-Tracking-Plattform übertragen werden. Diese bereitet die Daten auf und visualisiert sie sowohl für die mobile als auch für die Desktop-Ansicht. Darüber hinaus können die Daten nun über definierte Schnittstellen auch an weitere Unternehmensanwendungen wie ERP-Systeme zur Bearbeitung weitergeben werden.

 

Q-loud-Tracker als Komplettlösung

Der „NB-IoT Asset Tracker“ von Q-loud erfüllt alle Anforderungen an ein modernes Tracking-System und bietet eine Komplettlösung mit Sensorik, IoT-Plattform und einem NB-IoT-Mobilfunkvertrag. Zu unserem Angebot gehört:

  • Ein robustes, wartungsfreies Gerät für den Außeneinsatz, das wasserdicht, stoß- und schlagfest ist
  • Bis zu fünf Jahren Batterielaufzeit
  • Sehr gute Netzabdeckung (Connectivity) durch den Einsatz von NB-IoT in Verbindung mit den im Tracker von Q-loud verbauten Komponenten – wie zum Beispiel einer herausragenden Antenne
  • Möglichkeit einer flexiblen Systemintegration über eine REST-API
  • Verschiedene Befestigungsmöglichkeiten, auch zur einfachen Selbstmontage
  • Eine umfassende Sicherheitsarchitektur ist durch entsprechend ausgestattete Hard- und Softwarekomponenten gegeben

 

Asset Tracking bei der Q-loud GmbH, der auf Industrie 4.0 und IoT spezialisierten Tochterfirma der QSC AG. Abbildung: © Q-loud GmbH.

Asset Tracking bei der Q-loud GmbH, der auf Industrie 4.0 und IoT spezialisierten Tochterfirma der QSC AG: Die Datenübertragung erfolgt mit Hilfe von NB-IoT, einer neuen Mobilfunktechnologie. Die Daten werden über eine IoT-Plattform von Q-loud zur weiteren Verarbeitung und zur Integration in ERP- oder Lagerverwaltungssysteme übertragen. Abbildung: © Q-loud GmbH.

 

Weitere Informationen:

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