Das neue IoT Edge Gateway war der Star

Mit ihrem Stand auf der HANNOVER MESSE 2019 zog Q-loud, die IoT-Tochter der QSC AG, mehr als 500 Fachbesucher aus dem In- und Ausland an. Die vielfältigen Lösungen aus Hardware, Software und Internet of Things (IoT) überzeugten vor allem mit ihrer Intelligenz und Einsatzreife. Am meisten Aufmerksamkeit erhielt das neue IoT Edge Gateway.

Dr. Myriam Jahn, Geschäftsführerin von Q-loud, mit einer Fachbesucherin. Foto: © Q-loud GmbH.

Dr. Myriam Jahn (re.), Geschäftsführerin von Q-loud, mit einer Fachbesucherin am Stand auf der HANNOVER MESSE. Foto: © QSC AG.

„Es sind die Daten, die in Zukunft 70 Prozent des Wertes von Investitionsgütern ausmachen“, so die These einer aktuellen Studie von Accenture. Kein Wunder, dass sich auf der diesjährigen HANNOVER MESSE alles um die Gewinnung und Nutzung von Maschinendaten drehte. Im Vordergrund standen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Industrie und Robotik sowie die Potenziale der neuen Mobilfunkgeneration 5G.

„Da musste Q-loud einfach hin, weil wir in all diesen Bereichen so viel Know-how zu bieten haben“, stellt Dr. Myriam Jahn, Chefin der IoT-Tochter von QSC, fest. Als unerwartet tatsächlich noch sechs Wochen vor Messebeginn eine Standfläche frei wurde, schlug das Vertriebs- und Marketingteam von Q-loud zu. Jahn schwärmt noch jetzt: „Das war eine unglaubliche Teamleistung, wie wir diesen erfolgreichen Stand in absoluter Rekordzeit aus dem Boden gestampft haben!“

Und es hat sich gelohnt: Mehr als 500 Besucher in nur fünf Tagen besuchten den Q-loud-Stand in Halle 6, der sich inmitten prominenter Nachbarschaft wie Accenture, AWS, Dell, Huawei oder auch Relayr befand. Mehr als 300 qualifizierte Gespräche führte das Standteam bestehend aus Jochen Bruns, Oliver Jäger, Norman Merten, Simon Rusch, Johannes Schmitt, Uwe Schnepf und Benjamin Plier. Sie beantworteten Fragen rund um die Hardware- und Softwarelösungen, die Q-loud auf der Messe vorstellte.

 

Das IoT-Edge_Gateway der Q-loud GmbH. Foto: Q-loud GmbH.

Creating an IoT Ecosystem – unter anderem mit dem neuen IoT Edge Gateway (weißes Kästchen in der Mitte). Foto: Q-loud GmbH.

Edge Computing macht Maschinendaten überhaupt erst verfügbar

Viele Kundenfragen drehten sich um den intelligenten und sicheren Einsatz von IoT-Sensoren und -Trackern zur zentralen Ortung und Überwachung von Geräten aller Art, die global verstreut oder auch nur schwer zugänglich sind. LKW, Werkzeuge, Tanksäulen – die Einsatzorte sind quasi unendlich.

Die größte Aufmerksamkeit allerdings erhielten die Lösungen, die es schaffen, eine Verbindung zwischen Elektrotechnik einerseits und der IT andererseits herzustellen. Bisher war es kaum möglich, die unzähligen Daten und Informationen einer Maschine überhaupt erst zu erfassen. Q-loud ist es nun gelungen, diese Lücke zu schließen.

„Wir sind der Missing Link zwischen Elektrotechnik und IT“, ist das Credo von Q-loud. Dafür hat das Unternehmen eine Lösung entwickelt, die die Daten aus der Maschine zur weiteren Verarbeitung verfügbar macht, indem sie sie in die Cloud und auf Wunsch auch wieder in die Maschine zurückbringt. Und zwar sinnvoll und flexibel strukturiert und nur zu dem Zeitpunkt, an dem sie auch benötigt werden.

 

Der Maschinenbauer bleibt der Souverän seiner Daten

„Das ist nur durch unser umfassendes Wissen rund um Hardware, Software und Netztechnologien möglich geworden“, ist Jahn überzeugt und betont: „Trotz dieses Spezialwissens bleibt der Maschinenbauer der Souverän seiner Daten und seiner Maschine. Er kann jederzeit und ohne großen Aufwand selbst bestimmen, welche Daten er nach welchen Kriterien analysieren will, um daraus die gewünschten Erkenntnisse zu gewinnen.“

Ermöglicht wird das durch ein neues IoT Edge Gateway, ein Kästchen nicht größer als ein handelsübliches Taschenbuch, das Q-loud auf der Messe vorstellte. Mit dem IO-Link – einem Kommunikationssystem zur Anbindung intelligenter Sensoren und Aktoren – werden die Daten direkt an den Maschinen ausgelesen und an den IoT-Hub von Q-loud übermittelt.

QSC-Aufsichtsratschef Dr. Bernd Schlobohm besuchte die Messe ebenfalls. Foto: © QSC AG.

QSC-Aufsichtsratschef Dr. Bernd Schlobohm (2.v.l.) besuchte die Messe ebenfalls. Foto: © QSC AG.

So erhalten Maschinenbauer in Echtzeit und zentral Einblick in sämtliche Produktionsprozesse ihrer Maschinen. In Verbindung mit einer KI-Komponente kann die Maschine sogar selbst lernen, wann sie wie einen Produktionsprozess optimieren kann. „So sind die Maschinen beispielsweise in der Lage zu erkennen, wann Bedarf an Wartung besteht. Wenn sie darüber hinaus selbstlernend agieren, können sie sich sogar selbsttätig und ohne externen Befehl optimieren“, erläutert Jahn die Potenziale von IoT und KI.

Oliver Jäger, Marketingleiter bei Q-loud, zieht ein ausgesprochen positives Fazit: „Die Resonanz auf unseren Stand und die Qualität der generierten Leads war wirklich vielversprechend. Wir sind zwar noch in der Nachbearbeitung, aber eigentlich ist jetzt schon klar, dass wir auch im nächsten Jahr auf die HANNOVER MESSE gehen werden.“

 

Weitere Informationen:

 

Das neue IoT Edge Gateway war der Star
2.9 (57.5%) 8 Bewertung[en]
Drucken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Um die Diskussionsqualität zu wahren, veröffentlichen wir nur noch Kommentare mit nachvollziehbarem Vor- und Nachnamen sowie authentischer E-Mail-Adresse. Bitte beachten Sie zudem unsere Social Media Guidelines.