Disruption und Innovation: Mit Ideen erfolgreich bleiben

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Jeder Wandel und jede Krise bringt auch Chancen. Erfolgreiche Unternehmen meistern zum einen Krisen – wie beispielsweise den wahrscheinlich bevorstehenden Brexit – mit cleveren Ideen. Zum anderen gilt: Wer Neuerungsprozesse gezielt anstößt und moderiert, sichert sich die Unterstützung der Belegschaft und profitiert ökonomisch.

Die genauen Auswirkungen des Brexit bleiben unabsehbar. Aber das Medienunternehmen Bloomberg dokumentiert die Ereignisse mit einem eigenen Brexit Impact Tracker. Die Liste der Firmen, die Standorte und Mitarbeiter verlagern oder Pläne auf Eis legen, liest sich das wie das Who‘s Who der Weltwirtschaft.

Allerdings kennt der Brexit nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner, wie Dermot Campbell, CEO der Investmentgesellschaft Kuber Ventures auf SmallBusiness.co.uk herausstellt: Das Klima sei in Großbritannien für kleine und agile Unternehmen so gut wie lange nicht mehr. Wer jetzt mit den richtigen Ideen vorprescht, sichert sich die Gunst von Kapitalgebern. Die Zukunft nach dem Brexit gehört hochspezialisierten und wendigen Anbietern, ist sich der Investmentberater sicher.

Kurz: Jede Veränderung birgt nicht nur Gefahren, sondern auch kreatives Potenzial. Egal, ob Firmen Prozesse digitalisieren und optimieren, neue digitale Produkte und Services entwickeln oder – mit Blick auf die anstehende Veränderung – ihr Geschäftsmodell krisenfester machen möchten. Entscheidend ist, Chancen frühzeitig zu erkennen und sich darauf einzustellen. Wie das gelingt? Mit der richtigen Haltung, den richtigen Ideen und der Hilfe von Experten. Dann gehen Disruption und Innovation Hand in Hand.

 

Stakeholder identifizieren, Mitarbeiter beteiligen

Wer etwa seine Wettbewerbsposition verbessern, sein Angebot ausbauen oder sich auf neue Kundensituationen einstellen will, findet Antworten in moderierten Innovationsworkshops. Diese identifizieren die Stakeholder, die an einer Veränderung interessiert sind oder die unumgänglich daran mitwirken müssen, damit sie gelingt. Zentrale Voraussetzung: Alle Teilnehmer bekommen den Kopf frei und öffnen sich für ein Thema. So ändern beispielsweise Mitarbeiter ihre Sicht der Dinge, wenn sie am Wandel beteiligt sind und nicht nur passiv deren Konsequenzen tragen müssen.

Wie das aussehen kann, zeigt ein Beispiel: Wer nach Ideen sucht, um Büros und Konferenzeinrichtungen optimal auf die Bedürfnisse der Nutzer abzustimmen, evaluiert die Chancen im Workshop mit allen Beteiligten aus Sicht von Personas:

  • Welche zeitgemäßen Services erwarten Gäste von einem intelligenten Gebäude?
  • Wie erleichtern smarte Technologien den Alltag der Mitarbeiter?
  • Welche Dienste helfen dem Facility Management?

Mögliches Ergebnis eines solch übergreifenden Austauschs: ein Wegeleitsystem, das Gäste zum Konferenzraum und Mitarbeiter zu einem freien Arbeitsplatz führt. Ausgestattet mit Sensoren, die Live-Daten sammeln und das Facility Management über den Zustand von Aufzügen, Leitungen und Jalousien informieren.

 

Kürzere Rüstzeiten, schnellere Innovationszyklen

Fest steht auch: Innovation ist keine Kür, sondern eine Pflicht. Denn Konkurrenz aus aller Welt arbeitet rund um die Uhr an ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Verkürzt Rüstzeiten, beschleunigt Innovationszyklen, rekrutiert Talente. Wer mithalten will, muss Produkte und Services rascher entwickeln und auf den Markt bringen. Wie? Zum Beispiel mit zeitgemäßen Innovationsprozessen, die nicht im gewohnten, aber zunehmend schwerfälligen Wasserfall-Verfahren über die Schreibtische der Fachabteilungen kaskadieren. Sondern mit agilen Methoden das gesamte Unternehmen in Windeseile aktivieren.

Auch die Generation Y sollten Unternehmen auf ihrer Innovationsreise gut im Blick haben: Die jungen Mitarbeiter möchten rasch Verantwortung übernehmen und Neues wagen – ohne lange Planungszyklen und sperrige Hierarchien. Unternehmen wie Google, Apple und Microsoft machen vor, wie das gehen kann: Von den Besten lernen heißt dabei, zu erkennen, wie sich Arbeitsorganisation und Innovationskultur bedingen, um erfolgreich zu sein.

 

Vielfalt der Möglichkeiten mit Design Thinking

Um rasch praxistaugliche Lösungen für schnellere und zielführende neue Prozesse und Produkte zu finden, setzt QSC beispielsweise in der Innovationsberatung auf Design Thinking. Fachbereiche und Geschäftsführung arbeiten an einem Tisch miteinander, um ihre Expertise einzubringen. Feedback fließt in vielen kurzen Schleifen direkt ein. Ein iterativer, kontinuierlicher Prototypisierungsprozess, aus dem eine Idee als Antwort auf die jeweilige Herausforderung hervorgeht. Das sichert nicht nur teamübergreifenden Zusammenhalt, sondern steigert die Qualität der Lösung.

QSC dokumentiert und moderiert das gesamte Verfahren. Ein Playbook hält alle Ergebnisse für die Kunden fest. Auch verworfene Ideen sind Teil des Playbooks, um die Vielfalt der Möglichkeiten abzubilden. Wer Lösungen so entwickelt, meistert die Zeiten des Wandels und sorgt für Konsens.

 

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