Imperial Brands setzt auf die Private Cloud von QSC

Imperial Brands, der viertgrößte Anbieter im internationalen Tabakmarkt, will durch den Einsatz von Private- und Public-Cloud-Plattformen Kosten sparen und IT-Ressourcen schnell skalieren. Komplexe und geschäftskritische Anwendungen sowie Legacy-Systeme verlagert der britische Konzern in die Private Enterprise Cloud von QSC. In nur sieben Monaten konsolidierte er im ersten Schritt seine dedizierten IT-Systeme und überführte sie in die QSC-Cloud. Ein Referenzkundenbericht.

 

Imperial Brands - bis 2016 Imperial Tobacco - ist der viertgrößte Anbieter im internationalen Tabakmarkt mit Marken wie Gauloises, West, Davidoff und Drum. Das Unternehmen gehört zu den 100 größten und umsatzstärksten Aktienunternehmen in Großbritannien. Bild: © John Harding Photography / Getty Images

Imperial Brands – bis 2016 Imperial Tobacco – ist der viertgrößte Anbieter im internationalen Tabakmarkt mit Marken wie Gauloises, West, Davidoff und Drum. Das Unternehmen gehört zu den 100 größten und umsatzstärksten Aktienunternehmen in Großbritannien – und ist bereits seit 21 Jahren Kunde der QSC AG. Bild: © John Harding Photography / Getty Images

Betriebskosten deutlich gesenkt

Dank der Skalierbarkeit der QSC-Cloud hat Imperial Brands seine Betriebskosten für SAP-Systeme nahezu halbiert und die Kosten für andere Systeme deutlich gesenkt. Zur Vernetzung mit den Systemen des Kunden in der Public Cloud betreibt QSC zudem eine leistungsfähige Direktverbindung von seiner Enterprise Private Cloud zur globalen Public Cloud von Microsoft. Übrigens ist Imperial Brands bereits seit 21 Jahren Kunde der QSC AG.

 

Ausgangslage: Eine IT-Organisation für den Weltmarkt im digitalen Jahrhundert

Imperial Brands ist der viertgrößte Anbieter im internationalen Tabakmarkt mit Marken wie Gauloises, West, Davidoff und Drum. Das Unternehmen mit Sitz in Bristol, das bis 2016 als Imperial Tobacco firmierte, gehört zu den 100 größten und umsatzstärksten Aktienunternehmen in Großbritannien und beschäftigt weltweit 36.000 Mitarbeiter. Der britische Tabakkonzern hat gelernt, sich den Wechselfällen des Weltmarkts immer und immer wieder anzupassen. Während die meisten Unternehmen kaum mehr als ein Jahrzehnt überdauern, schaut der britische Traditionskonzern auf eine Geschichte von bald 120 Jahren. Seine Vorläufer reichen sogar zurück bis ins 18. Jahrhundert.

Heute, im frühen 21. Jahrhundert muss sich Imperial Brands abermals neu erfinden: Während der Verkauf von Tabakprodukten weltweit streng überwacht wird, ändern sich die Vorlieben der Kunden derzeit fundamental. Nach wie vor müssen die großen Marken global präsent sein. Doch die Volatilität des Markts zwingt sie, immer schneller und zugleich kostensensibler zu agieren. Im digitalen Jahrhundert ist darum eine agile, leichtgewichtige und kostenschonende Informationstechnik unabdingbare Voraussetzung für nachhaltige Wertschöpfung.

Bei Imperial Brands war die IT Ausdruck des Erfolgs der zurückliegenden Jahrzehnte. International präsent verteilte sich auch die technische IT-Infrastruktur zum Teil noch auf verschiedene Landesstandorte des Kunden, während ein Teil bereits dediziert in Rechenzentren der QSC betrieben wurde. Dabei mussten die einzelnen Systeme jeweils eigene Leistungsreserven bereithalten.

 

Zielsetzung: Beweglichkeit für neue Ideen

Auf die Risiken in den wechselhaften Märkten der Zukunft antwortet Imperial Brands mit einer Strategie, die sich an modernen, flexiblen Service-Modellen orientiert. Anpassungsfähige und effiziente Cloud-Architekturen versorgen das Unternehmen kurzfristig und genau nach Bedarf mit IT-Ressourcen.

Logo: © Imperial Brands plc.

Michael Haanskorf, MSc, Vendor Lead & Interim Global Market Intelligence Manager bei Imperial Brands, sagt zur Zusammenarbeit mit der QSC AG: „Den ultimativen Stresstest, das jährliche Finanzreporting, bewältigten unsere Kernsysteme in der Private Enterprise Cloud von QSC nur wenige Tage nach der Migration, und das völlig geräuschlos. Die Leistungsfähigkeit und Elastizität der neuen Cloud-Infrastruktur war absolut beeindruckend.“ Logo: © Imperial Brands plc.

Diese Strategie stärkt die unternehmerische Beweglichkeit, indem sie laufend die Kosten für die digitale Infrastruktur und die Geschäftsanforderungen aufeinander abstimmt. So will das Unternehmen möglichst frühzeitig Markttrends und neue Bedürfnisse von Konsumenten ansprechen. Ebenso schont das Unternehmen seine Liquidität und vermeidet, langfristig Ressourcen für Aufbau und Betrieb eigener Rechenzentrumskapazitäten zu binden. Darüber hinaus hat dieser Ansatz bereits zu einer allgemeinen Kostensenkung des IT-Parks geführt, insbesondere bei den ERP-Systemen.

 

Realisierung: Migration unter Spitzenlast völlig geräuschlos

Vor der Migration in die Cloud musste der Kunde wichtige Business-Intelligence- und geschäftskritische ERP-Systeme mit vielfältigen Abhängigkeiten zwischen den Geschäftsanwendungen konsolidieren. Das Projekt erforderte daher größte Sorgfalt in der Umsetzung. Fehler bei der Prognose des Ressourcenbedarfs oder bei der Umsetzung der Migration hätten sich im Tagesbetrieb als fatal erweisen und die Cloud-Strategie als ganze in Misskredit bringen können.

Doch wie effektiv die Migration in die Private Enterprise Cloud von QSC tatsächlich verlief, erlebte Michael Haanskorf, Vendor Lead & Interim Global Market Intelligence Manager bei Imperial Brands, schon kurz nach Projektschluss: „Den ultimativen Stresstest, das jährliche Finanzreporting, bewältigten unsere Kernsysteme in der Private Enterprise Cloud von QSC nur wenige Tage nach der Migration, und zwar völlig geräuschlos“, so Haanskorf. „Da wir es mit noch weniger Ärger als mit unseren früheren physischen Systemen abgeschlossen haben, bin ich zuversichtlich, dass die Zukunft unserer Systeme in der Cloud-Umgebung weitergeht. Die Leistungsfähigkeit und Elastizität der neuen Cloud-Infrastruktur war absolut beeindruckend“, sagt Haanskorf.

 

Pragmatischer Migrationsplan für alle Servergruppen

Systematische Inventur der Bestands-IT: Vorangegangen waren der gelungenen Premiere eine gründliche Inventur der kompletten IT-Infrastruktur und repräsentative Leistungstests der Geschäftsanwendungen in der Cloud. Innerhalb von vier Wochen – und zeitgleich mit allen anderen Aktivitäten – bewerteten QSC-Experten zusammen mit den Fachabteilungen und den IT-Mitarbeitern des Kunden alle Rechenzentrumskapazitäten und IT-Prozesse.

Kaban-Tafel. Bild: © QSC AG.

Migrationsplanung: In funktionsübergreifenden Teambesprechungen sorgte eine Kanban-Tafel zur Server-Migration für Übersicht. Bild: © QSC AG.

Repräsentative Stresstests vor dem Start: In nur drei Tagen inventarisierte QSC mit dem Kunden zunächst alle Geschäftsanwendungen, die zugehörigen Server sowie die Abhängigkeiten zwischen den Systemen. Dem schloss sich eine mehrwöchige Phase an, in der das QSC-Team über 750 Einzeltests der Systeme in der Cloud durchführte. Simuliert wurden dabei besonders rechen- und speicherintensive Abläufe in den Geschäftsanwendungen, jeweils mit unterschiedlicher Ressourcenausstattung.

Effektiver Abbau von Überkapazitäten: Inventur und Tests brachten sehr schnell Überkapazitäten wie auch Leistungsengpässe bei den digitalen Prozessen ans Licht. So konnte die Private Cloud schon beim Start den Bedarf an Rechenleistung, Arbeitsspeicher und Storage nahezu halbieren. Die Zahl der Servereinheiten konnte um ein Viertel reduziert werden.

Agiler Ansatz: „Die Planungsphase war entscheidend für den erfolgreichen Abschluss des gesamten Migrationsprojekts Private Cloud“, erinnert sich Dr. James Lee, Account Manager & Senior Service Manager bei QSC. Das QSC-Team setzte beim Austausch mit allen Projektteilnehmern auf Dienstleister- und Kundenseite auf agile Methoden.

Branchenüblich werden solche Migrationsprojekte in Teilaufgaben zerlegt und über elektronische Tools an die Teilnehmer delegiert. Gerade bei komplexen Vorhaben ist der übergreifende Zusammenhang dabei nicht immer für alle präsent. Dieser partiellen Betriebsblindheit wirkten die QSC-Experten während des Projekts mit agilen Methoden und einer bewussten Kommunikation entgegen.

So band das Projektteam die Fach- und Businessseite des Kunden von Beginn an mit ein, insbesondere durch die Anwendung eines cross-funktionalen Ansatzes mit allen notwendigen Kompetenzen in einem Team. Auftauchende Hindernisse wurden früh unter allen Teilnehmern kommuniziert und pragmatische Lösungen im direkten Gespräch vereinbart. Durch die aktive Teamöffentlichkeit gewann die Projektarbeit Tempo und Effektivität. Das Ergebnis: In Zusammenarbeit mit dem Kunden schloss QSC das Migrationsprojekt Private Cloud innerhalb der Zeitvorgaben und sogar unter Budget ab.

 

Ausblick: Auf Expansionskurs in die Multi-Cloud

Die gelungene Premiere mit Härtetest bestätigte eindrucksvoll den eingeschlagenen Pfad in Richtung Digitalisierung und Cloud bei Imperial Brands „Imperial Brands konsolidierte und verlagert zuerst seine geschäftskritischen Kernsysteme für SAP, Business Intelligence, Kundenmanagement und Geschäftskommunikation in die Private Cloud“, erklärt James Lee. „Statt isolierter Piloten bei Hyperscalern stellte unser Kunde von Anfang an seine digitalen Kernprozesse auf eine zukunftsfähige Grundlage in der Private Cloud.

Nach der erfolgreichen Migration der Business-Applikationen und dem Direktanschluss an die Public Cloud kann Imperial Brands künftig einfachere Workloads systematisch und schnell in die Public Cloud skalieren, ohne dass es zu Friktionen mit der Kern-IT und Legacy-Systemen kommt“, sagt Lee. Damit hat das Unternehmen die technologische Flexibilität, auch geschäftliche Schnellboote zeitnah nach dem Best-of-Breed-Ansatz mit innovativen digitalen Werkzeugen zu versorgen – und sie zugleich solide in die Bestandsprozesse einzubinden. Diese Strategie wird Imperial helfen, die technologische und wirtschaftliche Flexibilität auch in den kommenden zehn Jahren zu erhalten.

 

Die Private Enterprise Cloud von QSC

Eine cloud-basierte Unternehmens-IT ist die entscheidende Voraussetzung für die Digitalisierung. QSC unterstützt Unternehmen beim schrittweisen Übergang ins digitale Zeitalter. Mit unseren Services erschließen die Anwender sich alle Kosten- und Nutzenvorteile moderner Cloud-Dienste. Geschäftskunden können alle wesentlichen IT-Funktionen als schlüsselfertige Service-Module aus der Wolke beziehen: von virtuellen IT-Arbeitsplätzen und anspruchsvollen Business-Applikationen über flexible IT-Ressourcen bis zu umfassenden Kommunikations- und Netzwerkdiensten.

 

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