Q-loud bietet Schüco innovative Smart-Building-Lösung

Blick auf ein Glasgebäude von unten in der Nacht

Bild: © Sven Kluegl / Getty Images

Smart Building ist ein wachsender Markt. Davon will auch Schüco profitieren. Gemeinsam mit der QSC-Tochter Q-loud hat der Spezialist für Gebäudehüllen den Schritt ins Internet of Things (IoT) gewagt und eine IoT-Plattform entwickelt, mit der Kunden Türen, Fenster und Fassaden per Knopfdruck steuern können. Damit stellt das Bielefelder Unternehmen wichtige Weichen für die intelligente Steuerung vernetzter Gebäude.

Smart Building gilt als Schlüsselkonzept für Gebäude in Gewerbe und Industrie. Durch intelligente Gebäudetechnik lassen sich Heizungen, Lichtsysteme und Klimaanlagen automatisieren. Zudem erhalten die Unternehmen wertvolle Informationen über die Nutzung des Gebäudes sowie Möglichkeiten zur Kostensenkung. Darüber hinaus können intelligente Gebäude auch Security-Funktionen übernehmen, indem beispielsweise der Status von Türen und Fenstern festgehalten wird. So könnte etwa eine nach 20 Uhr noch offene Tür auf ein Sicherheitsproblem hinweisen.

Die Gebäudeautomation ist ein wichtiges Anwendungsgebiet im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT), denn erst durch die Vernetzung können Unternehmen tatsächlich intelligente Steuerungslösungen verwirklichen. Die Studie „Smart Buildings im Internet der Dinge“ verweist darauf, dass im IoT vor allem die Ermittlung von Daten neue Möglichkeiten bietet. Die Autoren der Studie erkennen drei wichtige Einsatzbereiche: Erstens das Monitoring von Parametern wie Luftqualität, Lichteinfall oder Temperatur. Zweitens geht es um eine höhere Effizienz bei der Gebäudenutzung, etwa durch automatische Schließsysteme oder gleichmäßige Verteilung des Besucherverkehrs. Drittens steht die Energieeinsparung im Vordergrund, denn mit etwa 40 Prozent Primärenergieverbrauch sind Gebäude die größten Energiekonsumenten.

 

Schüco macht Gebäudehüllen intelligent

Ein wichtiger Aspekt des nachhaltigen Smart Buildings sind die Gebäudehüllen, die beispielsweise durch automatische Abschattung mit Außenjalousien helfen, die Kosten für die Klimatisierung zu senken. Schüco, einer der Marktführer bei innovativen Gebäudehüllen, setzt dafür auf digitale Vernetzung und IoT. Gemeinsam mit der QSC-Tochter Q-loud hat der Spezialist für Fenster, Türen und Fassaden sein Leistungs- und Produktangebot deshalb um eine IoT-Plattform, dezentrale IP-Gateways sowie eine Smartphone-App erweitert. Mit der Lösung Schüco Building Skin Control (kurz: BSC) steuern und überwachen Kunden Gebäudehüllenelemente per Knopfdruck. Aktuelle Informationen zu Fenstern und Fassaden werden auf der Plattform übersichtlich zusammengefasst. Anwender können so bequem prüfen, ob Fenster und Türen offen, geschlossen, beschädigt oder intakt sind – und können sie sogar aus der Ferne öffnen und schließen.

Bei der Entwicklung der Schüco BSC verließen sich die Westfalen auf die Kompetenz der QSC-Tochter Q-loud. „Schüco entwickelt Technologien für die Zukunft, mit höchsten Ansprüchen an Design, Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz. Mit der Q-loud GmbH haben wir einen pragmatischen und professionellen Partner gefunden, um unsere Produkte durch digitale Vernetzung zukunftssicher zu machen“, sagt Joachim Gau, Leiter Gebäudeautomation Technologie- und Produktmanagement Metallbau bei der Schüco International KG. Denn Q-loud verfügt über umfassende IoT-Kompetenz in Beratung, Hardware, Software und Plattformbetrieb. Optimale Voraussetzungen, für den Aufbau der erforderlichen Infrastruktur für die Vernetzung, Verwaltung und zentrale Steuerung der Sensoren.

 

Systemarchitektur für die Schüco Gebäudeautomatisierung. Grafik: © QSC AG.

Systemarchitektur für die Schüco Gebäudeautomatisierung. Grafik: © QSC AG.

 

 

Schüco BSC: Mit Sicherheit smarte Fenster und Türen

Die Sensoren sind über das Schüco IP-/BACnet-Gateway mit der zentralen IoT-Plattform namens Schüco IoT Cloud verbunden. Sie bündelt die Daten und stellt sie Nutzern zur Verfügung. Die Platt-form wird als verteilte Architektur in geographisch getrennten Rechenzentren ausschließlich in Deutschland betrieben und genügt somit höchsten Ansprüchen an Datenschutz, Ausfallsicherheit und Skalierbarkeit.

Über die IoT-Plattform kann Schüco mit Q-loud-Standardkomponenten wie Device-Management, Authentifizierung oder Secure Connectivity seine Sensoren aus der Ferne konfigurieren und Soft-wareupdates zentral und automatisiert ausspielen. Darüber hinaus erlaubt die zertifizierte BACnet-Schnittstelle des Gateways eine intelligente Vernetzung des Schüco-Systems mit BACnet-fähiger Gebäudetechnik anderer Hersteller.

 

Ortsunabhängige Steuerung per Smartphone-App

Damit Anwender die intelligenten Fenster und Türen auch ortsunabhängig steuern können, hat Q-loud zudem eine Smartphone-App entwickelt. Damit können Nutzer die unterschiedlichen Komponenten des Schüco-Systems fernsteuern. Stellt ein Wohnungsbesitzer beispielsweise mithilfe der App fest, dass er vergessen hat, ein Fenster zu schließen, kann er dies per Fingerstreich nachholen. Ganz egal, ob er gerade im Café um die Ecke oder auf einer griechischen Insel am Strand sitzt. Neben der Nutzer-Identifizierung sorgt eine umfassende Sicherheitsarchitektur dafür, dass kein Unbefugter die intelligenten Schüco-Fenster und Türen öffnen kann.

Durch die Zusammenarbeit mit Schüco hat sich die Positionierung von Q-loud als Komplettanbieter im rasant wachsenden IoT-Markt erneut bewährt. Q-loud bringt die erforderliche Erfahrung mit, um gemeinsam mit seinen Kunden neue Geschäftsmodelle für das digitale Zeitalter zu entwickeln.

 

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