Maschinenbau: Die Datenflut der Sensoren in den Griff bekommen

Dr. Myriam Jahn, CEO der Q-loud GmbH. IO-Link, Standardisierungen und Edge Computing sind für Industrie 4.0 wichtig. Bild: © QSC AG. Bild: © QSC AG.

Dr. Myriam Jahn, CEO der Q-loud GmbH: IO-Link, Standardisierungen und Edge Computing sind für Industrie 4.0 wichtig. Bild: © QSC AG.

Wenn es um die Kommunikation von Sensoren und Aktoren mit einem Automatisierungssystem geht, gilt IO-Link seit fast zehn Jahren als technisch ausgereifter Standard. Er hilft, die Datenflut, die bei den Sensoren anfällt, verfügbar zu machen. Um aber das volle Potenzial der Technologie heben zu können, sind Standardisierungen und Edge Computing erforderlich, sagt Dr. Myriam Jahn, CEO der auf IoT spezialisierten QSC-Tochterfirma Q-loud. Ein ausführliches Interview dazu gab sie kürzlich im atp magazin, einem Fachmagazin für die digitale Transformation in der Automatisierungstechnik. Das PDF des Interviews können Sie hier abrufen.

Schätzungsweise 11,4 Millionen IO-Link-Geräte werden weltweit eingesetzt, so Myriam Jahn. Kein Wunder, denn IO-Link vereinfache die Geräteintegration und mache die enorme Datenflut, die bei den Sensoren – auf der sogenannten Feldebene – anfalle, für datenbasierte Services verfügbar. Somit sei es ein echtes Erfolgsmodell. Allerdings würde IO-Link bisher vor allem im Maschinenbau genutzt. Die Anlagenbauer – da, wo es um die Prozesse geht – setzten diese nützliche Technologie dagegen bisher kaum ein.

 

Mehr Standardisierung und Edge Computing erforderlich

Wichtig ist der Expertin für Industrie 4.0 auch: IO-Link-Konzepte könnten überall noch besser zum Tragen kommen, wenn sich die Zusammenarbeit zwischen IT und OT (Operational Technology, Anlagentechnik) verbessere und die Maschinenbaubranche im Bereich der Standardisierung Fortschritte machte. Q-loud engagiere sich daher in der Open Industry 4.0 Alliance (OI4).

Auch Edge Computing spiele eine große Rolle: Mit Hilfe der Technologie könnten Daten zwischengespeichert und leichter vorsortiert werden, schon auf der Feldebene. Damit spare man erheblich Zeit. Und in der diskreten Fertigung – der Produktion abzählbarer Einheiten (zum Beispiel Autos) – gehe es ja um Millisekunden.

Das ausführliche Interview gab Myriam Jahn kürzlich im atp magazin, einem Fachmagazin für die digitale Transformation in der Automatisierungstechnik. Das PDF des Interviews können Sie hier abrufen.

 

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