Ingenieurnachwuchs: Der Gesamtüberblick wird immer wichtiger

Was können wir gegen den Fachkräftemangel im Ingenieurbereich tun? Wie können Arbeitgeber wie QSC die passenden Kandidatinnen und Kandidaten finden? Und welche Qualifikationen werden dringend gebraucht und sollten an den Hochschulen vermittelt werden? Kürzlich hatte ich Gelegenheit, darüber mit Professor Dr. Ulrich Rüdiger, dem Rektor der RWTH Aachen, zu diskutieren. 

Dr. Myriam Jahn, CEO der QSC-Tochterfirma Q-loud GmbH. Foto: © QSC AG.

„In den Ingenieurwissenschaften brauchen wir Grenzgänger, die sich auch in benachbarten Disziplinen auskennen.“ Dr. Myriam Jahn, CEO der QSC-Tochterfirma Q-loud GmbH. Foto: © QSC AG.

Die Probleme liegen auf der Hand: Es mangelt an Nachwuchs in den Ingenieurwissenschaften, weil viele junge Leute das Studium abbrechen und viel zu wenige Frauen überhaupt damit anfangen. Grund genug, dass Menschen aus der Wirtschaft und Universitäten darüber ins Gespräch kommen. Daher hat es mich sehr gefreut, dass ich vor kurzem mit Professor Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen, darüber diskutieren und ein gemeinsames Interview für die Zeitschrift AMPERE, das Magazin der Elektroindustrie, geben konnte.

 

Nicht nur Maschinenbau und Elektrotechnik, sondern auch Informatik und Automatisierung

Mein besonderes Anliegen dabei: Wir benötigen zunehmend Ingenieure und Ingenieurinnen (!,) die sich nicht nur in ihrem Fach gut auskennen, sondern auch über den Tellerrand schauen: also nicht nur Maschinenbau oder Elektrotechnik verstehen, sondern auch Informatik und Automatisierung. Es wird immer wichtiger, den Gesamtüberblick zu haben! Da sind meiner Meinung auch die Hochschulen gefordert, die teilweise eine starke Spezialisierung vorantreiben.

Für mich war es sehr spannend von Professor Rüdiger zu hören, dass und wie die RWTH Aachen dies aktiv angeht und den Praxisbezug des Studiums fördert. Und wie man der Tatsache Rechnung trägt, dass die Studierenden und dann auch die Absolvent/-innen oft sehr jung sind.

 

Frauen brechen ein Ingenieursstudium seltener ab

Intensiv diskutiert haben wir auch darüber, wie man mehr junge Frauen in die MINT-Studiengänge bekommt. Denn interessant ist ja, dass Frauen deutlich seltener das Studium abbrechen als Männer. Also müssen wir sehen, wie wir sie für die technischen Fächer begeistern und ihnen den Einstieg erleichtern. Unser ausführliches Interview lesen Sie auf der Website des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI.

 

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